HSG-Frauen gegen Soest

Birte Hofmann fällt länger aus

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Nicht sich in der gegnerischen Deckung festlaufen, sondern die eigene Schnelligkeit ausnutzen: Das wünscht sich HSG-Trainer Christian Köster von Michelle Pleuger (Mitte) und Co.

Lüdenscheid - Einen Kantersieg wie beim 30:17 im Hinspiel dürfte es nicht geben, erwartet Christian Köster. Der Trainer der Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid schätzt den  Gegner Soester TV viel stärker ein als noch zu Saisonbeginn, zudem plagen den Tabellendritten aus der Bergstadt Personalsorgen.

Zwar hat die HSG beim Rückrunden-Auftakt am Samstag in der Sporthalle am Stadtpark (Anwurf: 19.30 Uhr) nominell 17 Spielerinnen im Kader. „Darunter sind aber viele, die kaum trainiert haben in den vergangenen vier, fünf Wochen“, erklärt Köster und fügt hinzu, dass Spielmacherin Birte Hofmann wegen einer Entzündung im Knie sechs bis acht Wochen aussetzen muss.

„Das schmerzt natürlich sehr, weil in den nächsten Wochen die Gegner kommen, gegen die wir die Punkte sammeln können, um mit dem Abstieg endgültig nichts mehr zu tun zu haben“, seufzt der Lüdenscheider. Neben der dynamischen und torgefährlichen Rückraum-Mitte-Spielerin stehen Katharina von Oepen und Annika Gruhn (2. Mannschaft) nicht zur Verfügung. Romina Graf, Alina Dalchow und Stefanie Eicker weisen den größten Trainingsrückstand auf, Kim-Saskia Malcus wird nach ihrer Knöchelverletzung „die ersten Gehversuche“ machen, während Annika Worobeys Nasenbeinbruch aus dem Dezember auskuriert sein sollte.

Lukowski und Seckelmann stehen zur Verfügung

Komplettiert wird das Team durch die „Lüdenscheid-Touristinnen“ Franziska Lukowski und Darline Seckelmann, die wegen Studium beziehungsweise Ausbildung nicht mit der Mannschaft trainieren können, zählt Köster auf. Allerdings sei Polizeischülerin Seckelmann noch in Folge einer Mandelentzündung geschwächt. Auf der Mittelposition sollen Saskia Oppl, Annika Worobey oder vielleicht auch Kim-Saskia Malcus das Spiel der Lüdenscheiderinnen lenken.

Gegen die Bördestädterinnen fordert der HSG-Trainer sein Team auf, auf die Karte Tempo zu setzen: „Wir müssen mutig ins Eins-gegen-eins gehen und das schnelle Spiel annehmen.“

HSG: Steinacker, Mewes, Graf (?) – Schmale, Schnabel, Pleuger, Worobey, Oppl, Lausen, Seckelmann, Druskus, Schmidt, Steinbrück, Lukowski, Malcus, Dalchow (?), Eicker (?)

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