Kein schöner Abschied vom BGL für Köster-Sieben

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Erzielte drei Treffer gegen Sundwig: Franziska Schmale.

Lüdenscheid - Den Abschied von der Heimspielstätte Bergstadt-Gymnasium hatten sich die Landesliga-Frauen der HSG Lüdenscheid anders vorgestellt: Im letzten Spiel vor der monatelangen Sperrung der Halle, die ein neues Dach bekommt, unterlagen die Köster-Schützlinge am Sonntagmittag dem HTV Sundwig-Westig 18:26 (8:13).

Dabei waren die HSG-Frauen sogar gut in die Partie gestartet. Nach zwei blitzsauberen Treffern von Franziska Schmale und einem Tor von Catalyn Ott stand es rasch 3:0 (4.). Aber so ging es nicht weiter. Langsam fing sich der Gast, beim 3:3 war der Ausgleich schon wieder hergestellt (8.).

In der Folge blieb es ausgeglichen, nach gut einer Viertelstunde stand nochmals eine Zwei-Tore-Führung für die Gastgeberinnen zu Buche (7:5). Bis zur Pause verlor die HSG dann aber völlig den Faden. Mit Tempospiel über die starke Ann-Kristin Stöhr zog der Gast aus dem Nordkreis auf 13:8 davon. Es sollte bereits die Vorentscheidung in dieser Partie gewesen sein.

HSG: Steinacker, Mewes – Eicker, K. Kaiser, Dalchow, Oppl (3/2), Hofmann (3), F. Kaiser (1), Lausen (1), von Oepen, Ott (1), Schmale (3), Schmidt (6), Malcus

HTV: Kroll – Pusch (2), Klein, Bauer (1), Stöhr (9), Kirchhoff (3), Langenbach (1), Biggeleben, Padlesch, Klapper (3), Eisenberg (7/5), Kolbe

Schiedsrichter: Janson (Altena) und Krause (Schalksmühle)

Zeitstrafen: HSG 3, HTV 2

Nach dem Wechsel zeigte sich die HSG nämlich zwar bemüht, zu einer Aufholjagd kam es indes nicht. Immer wieder liefen sich die Bergstädterinnen an der gut stehenden Sundwiger Abwehr fest. Nach gut einer Dreiviertelstunde führte der Gast gar mit sieben Toren (20:13). In der Schlussviertelstunde tat sich nicht mehr viel, die Punkte waren längst vergeben.

So setzte der HTV seine ausgezeichnete Serie im Jahr 2015 fort und feierte im neunten Pflichtspiel des Kalenderjahres den neunten Sieg, während die HSG doppelt traurig war: über die Niederlage einerseits und auch darüber, nun erst einmal in anderen Hallen trainieren und spielen zu müssen. Erstmals nach der Osterpause im dann letzten Heimspiel der Saison am Wehberg gegen den ETSV Witten II. - keh

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