Ralf Kaschube trainiert die SGKM-Damen

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Shakehands mit dem neuen Coach: SGKM-Chef Dietmar Bliewernitz (li.) und Ralf Kaschube.

Kierspe - Die Spielzeit 2013/14 ist Geschichte, die Abschlussfahrt nach Mallorca ebenfalls. Und so hat nun auch für die Landesliga-Handballerinnen der SG Kierspe-Meinerzhagen die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen – mit altbewährtem Personal auf dem Parkett, aber mit einem neuen Mann an der Seitenlinie. Der 45-jährige Hagener Ralf Kaschube hat das Traineramt am Felderhof übernommen.

Von Thomas Busch

Ralf Kaschube tritt somit die Nachfolge von Alexander Baldschun und Heiko Kwiatkowski an, die Ende April überraschend ihren Rücktritt erklärt hatten.

„Einfach war das nicht“, blickt Dietmar Bliewernitz auf die ob des späten Zeitpunkts schwierige Suche nach einem neuen Coach zurück. Umso zufriedener ist der SGKM-Vorsitzende nun mit der gefundenen Lösung, denn Kaschube bringt von seinen früheren Stationen reichlich Erfahrung als Trainer von Frauen-Mannschaften mit. In der Vergangenheit arbeitete der Familienvater unter anderem bei der HSG Gevelsberg/Silschede und beim VfL Bochum, schaffte mit beiden Teams den Aufstieg von der Bezirks- in die Landesliga. Und nicht zuletzt durch seine Tätigkeit als Schiedsrichter, gemeinsam mit Volker Hallmann pfeift er für die HSG Haspe/Westerbauer, ist Kaschube in der Handballszene gut vernetzt.

Ein Freund des Tempohandballs

Davon, wie die SGKM-Frauen unter seiner Regie spielen sollen, hat der „Neue“ klare Vorstellungen. „Ich bin ein Verfechter des Tempohandballs“, sagt er – auch, „weil Gegenstoßtore die einfachsten Tore sind“. Heißt im Klartext: Künftig setzt man in Kierspe und Meinerzhagen verstärkt auf die erste und die zweite Welle, soll es aus einer stabilen Abwehr schnell nach vorne gehen.

„Die Voraussetzungen dafür hat die Mannschaft“, ist sich der 45-Jährige sicher und blickt der am ersten September-Wochenende beginnenden Saison optimistisch entgegen. Herausspringen soll an deren Ende eine ähnliche Platzierung wie in der vergangenen Saison, die die SGKM als sorgenfreier Sechster abschloss. „Wir wollen so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern, und dann schauen wir ‘mal, was noch geht“, formuliert es Ralf Kaschube. Sein Punktspiel-Debüt auf der Bank seines neuen Vereins wird er übrigens gegen einen seiner früheren Klubs geben: Zum Start gastieren die Volmestädterinnen in Gevelsberg.

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