Alle Zeichen auf Klassenerhalt

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Acht Tore für die HSG-Frauen beim Heimsieg über HTV Villigst/Ergste: Birte Hofmann drückte aufs Tempo.

LÜDENSCHEID - Durchatmen bei den Landesliga-Frauen der HSG Lüdenscheid: Nach dem 25:15 (9:7)-Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten HVE Villigst/Ergste hat das Köster-Team fünf Spiele vor dem Saisonende nun sieben Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und darf intensiver für eine weitere Spielzeit in der Landesliga planen.

Von Thomas Machatzke

Der deutliche Heimsieg gegen die Gäste aus Schwerte war nicht das Resultat einer außergewöhnlich starken HSG-Vorstellung. Eine durchschnittliche Vorstellung genügte, um das HVE-Team – anders als noch im Hinspiel, das 16:17 verloren gegangen war – deutlich in die Schranken zu weisen. Vielleicht auch deshalb, weil beim Gast mit Torhüterin Katrin Selleny, Hanna Hoffmann und Sandra Kaup drei Stammkräfte fehlen. So hatte der HVE nur zwei Auswechselspielerinnen – für ein Team mit einem etwas höherem Durchschnittsalter eine durchaus hohe Hypothek.

Bis zum 5:5 (15.) war die Partie noch völlig offen. Die HSG wusste bis zu diesem Zeitpunkt ihre Schnelligkeitsvorteile noch nicht auszuspielen – zudem tat sich das Gastgeberteam im aufgebauten Angriff schwer gegen die routinierten Gäste. Bis zur Pause warfen die HSG-Frauen immerhin eine 9:7-Führung heraus. Die Partie schien eng, doch eigentlich sprach schon jetzt alles für das jüngere und fittere Team.

So sollte es auch kommen: Mit zunehmender Spieldauer wurde die Fehlerquote beim Gast immer höher. Die HSG bedankte sich und kam nun übers Tempospiel – allen voran über Birte Hofmann, die sich nach dem Wechsel zu einer starken Leistung steigerte – zu vielen leichten Toren. Spätestens beim 16:10 (44., Beckmann) gab es keine Zweifel mehr am so wichtigen Erfolg für die Lüdenscheider Frauen. Am Ende fiel der mit einem 25:15 standesgemäß deutlich aus. Der HVE strebt nun der Bezirksliga entgegen. Es ist womöglich die bessere Spielklasse für das Team aus Schwerte.

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