Handball-Landesliga (Frauen)

Nach Stotterstart läuft der HSG-Motor

Lüdenscheids Linksaußen Franziska Schmale nutzte in der ersten Halbzeit mehrfach erfolgreich den gebotenen Freiraum, holte darüber hinaus mehrere Siebenmeter heraus. Foto: Krüger

Lüdenscheid –  Auch mit einem reduzierten Kader hatte Frauen-Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid kaum Schwierigkeiten mit dem Tabellenletzten HSG Wetter/Grundschöttel. 26:18 (16:9) setzte sich die Köster-Sieben am Sonntagnachmittag in der Sporthalle am Wehberg durch.

Die Probleme der Gastgeberinnen traten vor allem in den ersten zehn Minuten ans Tageslicht: Anspiele an den Kreis kamen nicht an, das Schlusslicht bedankte sich und warf eine 4:1-Führung heraus (7.). Beim Lüdenscheider Anhang waren bereits besorgte Mienen zu sehen, aber auch dank technischer Fehler der Wetteranerinnen gelang Lüdenscheid der Umschwung. Beim 4:4 durch Carolin Steinbrück war der Gleichstand hergestellt (10.), drei Minuten später lag die Bergstadt-Sieben durch Treffer von Stefanie Eicker und Nina Lausen 6:4 in Front.

Bis zum 7:6 (17.) blieb Wetter/Grundschöttel noch „dran“, bis zur Halbzeit lief der Motor der HSG Lüdenscheid aber immer runder. Ballgewinne in der Abwehr wurden in einfache Tore umgemünzt, die Außen in Szene gesetzt. Fünf Treffer der Köster-Sieben in Serie bedeuteten einen 12:6-Vorsprung (23.), das 16:8 zur Pause hätte deutlicher ausfallen können, wäre die Chancenverwertung besser gewesen (zwei Siebenmeter vergeben, Worobey-Lattentreffer bei Gegenstoß).

Schwächephasen auf beiden Seiten

Halbzeit zwei begann mit einer 2:0-Serie für die Gäste, doch die Bergstädterinnen fingen sich dieses Mal schneller. Ab der 38. Minute ließ die Konzentration bei der Heim-Sieben allerdings nach: Lediglich zwei Treffer gelangen bis zur 48. Minute. Allerdings leistete sich das Schlusslicht ebenfalls Fehler, zudem hatte auch Torhüterin Hannah Steinacker ihren Anteil daran, dass der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet.

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