Handball-Landesliga

TSE: "Unser bisher stärkster Gegner"

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Alexander Lüling (rechts) kehrt gegen Volmetal in das Aufgebot der TS Evingsen zurück. 

Altena - Aufsteiger TS Evingsen hat sich in der Handball-Landesliga schnell akklimatisiert und ist mit 6:6-Punkten richtig gut unterwegs. Auch bei der ambitionierten DJK Bösperde hielten die Evingser am vergangenen Wochenende mit und entführten völlig verdient ihren ersten Auswärtszähler.

Der Auftritt in der Hönnestadt war zudem ein Mutmacher für das Heimspiel (Samstag, 18.30 Uhr, Sauerlandhalle) gegen die Zweitvertretung des TuS Volmetal. „Das ist eine relativ junge, trotzdem abgezockte Truppe. Sie spielen einen klasse Handball mit einer klaren Struktur in Abwehr und Angriff. Volmetal wird unser bisher stärkster Gegner sein“, zollt TSE-Trainer Sascha Schmoll der Mannschaft von Tim Schneider großen Respekt. 

Die „Taler“ reisen mit der Empfehlung eines 32:27-Derbysieges gegen die „Dritte“ des VfL Eintracht Hagen in die Burgstadt und gelten trotz der Heimstärke der in der Sauerlandhalle noch unbesiegten Turnerschaft als Favorit. Mit 8:4-Punkten mischt der Unterbau des Drittligisten in der Spitzengruppe mit, wenngleich der Rückstand auf Spitzenreiter RE Schwelm bereits vier Punkte beträgt. Überaus bitter aus Sicht der Volmetaler waren die denkbar knappen Auswärtsniederlagen in Bösperde und bei HVE Villigst-Ergste (jeweils 27:28). 

Beeindruckend war derweil der Heimsieg gegen die HSG Hohenlimburg, der mit 30:20 sehr deutlich ausfiel. „Volmetal spielt eine aggressive, offene 3:2:1-Abwehr“, betont Schmoll, der seine Schützlinge auf die kompromisslose Deckung der Gäste vorbereitet hat. Die TSE selbst wird dem Tabellendritten mit einer vielbeinigen 6:0-Deckung begegnen und hofft, mit Unterstützung des eigenen Anhangs dem haushohen Favoriten ein Bein stellen zu können. 

Verzichten müssen die Evingser auf den privat verhinderten Abwehrspezialisten Christian Becker sowie auf Kreisläufer René Heupel, der sich in Bösperde nach einem Zweikampf schwer verletzte (Schädelbruch). „René geht es nach der OP den Umständen entsprechend gut“, sagt Sascha Schmoll, der nach der schweren Verletzung Heupels nachhaltig geschockt war und gegenüber unserer Zeitung deutliche Worte gefunden hatte. „Es ging mir aber nicht darum, einen Bösperder Spieler zu diffamieren“, so Schmoll. Zurück ins TSE-Aufgebot kehrt der in Bösperde fehlende Alexander Lüling.

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