„Werden uns nicht hängen lassen“

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Sebastian Lohmann und die TS Evingsen wollen sich mit einem Erfolgserlebnis in Menden zurückmelden im Landesliga-Abstiegskampf.

Altena - „Wir müssen kämpfen bis zum Schluss.“ Klaus Druskus, Leiter der Handballabteilung der TS Evingsen, hatte bereits am Montag an das Landesliga-Team appelliert, trotz eines Vier-Punkte-Rückstands auf das rettende Ufer die Köpfe nicht in den Sand zu stecken. Am Donnerstag legte TSE-Trainer Sascha Schmoll nach: „Wir werden uns nicht hängen lassen und alles geben.“

Solange der Klassenerhalt rechnerisch noch möglich ist, solange wollen die Evingser in dieser so schwierigen Saison alles raushauen und ihre Chance suchen. Die nächste Chance, den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze zu verkürzen, haben die Burgstädter am späten Sonntagnachmittag (17 Uhr, Walramhalle) bei der Zweitvertretung der SG Menden Sauerland Wölfe. „Wenn wir noch irgendwie drinbleiben wollen, dann müssen wir am Sonntag zwei Punkte holen“, gibt Sascha Schmoll die Richtung vor.

Die gastgebende Reserve des Wolfsrudels hat in den zurückliegenden Wochen wie auch die Evingser wenig Beute gerissen. Von ihren letzten acht Partien haben die Mendener sieben verloren. Dass die Hönnestädter mit ihren 16:16 Punkten auf Rang sieben im Gegensatz zum Vorletzten aus Evingsen aber immer noch ganz gut dastehen, das haben sie ihrem bärenstarken Saisonstart zu verdanken. Die Hönnestädter legten einen Raketenstart mit sechs Siegen aus den ersten sechs Spielen hin, die erste Saisonniederlage setzte es für die Wölfe erst am 1. Dezember beim 28:32 gegen den TV Olpe.

Gegen die TSE gewann die SG Menden Sauerland Wölfe II in der Sauerlandhalle deutlich mit 30:22 an einem Handballabend, an dem bei der Schmoll-Sieben wenig zusammenlief. „Wir wollen uns für eines unserer schwächsten Heimspiele rehabilitieren. Und in der letzten Saison haben wir uns in Menden auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert“, sagt Sascha Schmoll, der am Sonntag auf Christian Becker (verhindert) verzichten muss.

Der TSE-Coach geht davon aus, dass die Mendener Reserve ihre Niederlagenserie gegen den Vorletzten unbedingt beenden möchte und personelle Unterstützung aus dem Drittliga-Team, das bereits an diesem Freitag bei der Ahlener SG zu Gast ist, erhalten wird. Doch auch gegen eine wohl aufgerüstete Mendener „Zweite“ gilt es, mutig zu sein und eben zu kämpfen bis zum Schluss...

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