Handball-Landesliga (Männer)

SGSH-Reserve muss zittern – HSG gleicht Konto aus

Schalksmühle-Halvers Linkshänder Christian Pottkämper steuerte elf Tore zum Auswärtssieg in Hagen bei. Foto: Baankreis

Lüdenscheid - Ein erfolgreicher Samstag für die heimischen Landesliga-Handballer: Die SG Schalksmühle-Halver II festigte, wenn auch mit Mühe, durch einen Auswärtssieg beim VfL Eintracht Hagen III den dritten Tabellenplatz, während die HSG Lüdenscheid durch den Heimerfolg gegen den TuS Wellinghofen ihr Punktekonto ausglich.

Die Lüdenscheider präsentierten beim 28:24 (16:12) als das harmonischere Team, während die vom Plettenberger Henning Becker trainierten Dortmunder sich mitunter wenig leistungsfördernde Wortgefechte lieferten. Dank der Offensivqualitäten von Routinier Thäsler (fünf Tore in Halbzeit eins) und zunächst wenig Zugriff der HSG-Keeper Kapp (schied schon nach elf Minuten mit einem ausgerenkten Finger aus) und Bahr hatte der TuS nach 20 Minuten noch beim 9:10 knapp die Nase vorn.

Während sich die Bergstädter defensiv steigerten und auch offensiv immer gefälliger kombinierten, bauten die Gäste in gleichem Maße ab. Folge war eine beruhigende Vier-Tore-Führung schon zum Seitenwechsel (16:12).

Ein Vorsprung, den die Bergstädter mit konzentrierter Leistung und gutem Tempo nach Wiederbeginn zum 20:14 (39.) ausbauten, bevor sie sich eine kleine Krise nahmen, aus der sie sich aber am eigenen Schopf herauszogen. Erfolgreichste HSG-Torschützen waren Walter (9/1), Lausen (7) sowie Winkhaus und Kroll (je 3). Für Wellinghofen trafen Thäsler und Dadayli (je 6) sowie Ständker (5/1) am Besten.

Hagener bieten der SGSH stark Paroli

Liga-Rivale SG Schalksmühle-Halver II sah sich derweil in Hagen beim 32:30 (16:20) einem Gastgeber gegenüber, der das Spiel machte, das die SGSH-Reserve so gern aufzieht: mit einer guten Abwehr Bälle erobern und Tempogegenstöße laufen. Beim 1:4 (5.) war der Tabellendritte beim Vorletzten noch auf Kurs, beim 8:8 (15.) merkten die Beobachter aber auf und spätestens beim 20:13 (27.) lag eine faustdicke Überraschung in der Luft.

Bis zur Pause holte die Pfaffenbach-Sieben immerhin noch etwas auf, legte dann in Durchgang zwei gegen die mutigen, mit vier A-Jugendlichen angetretenen Eintrachtler endgültig den Schalter um. Beim 23:23 (39.) war das Spiel wieder offen, direkt danach verletzte sich Hagens Rückraumschütze Tim Knutzen am Sprunggelenk und schied aus. Gegen die so geschwächten Hausherren gelang der SGSH II beim 24:26 (45.) wieder eine Zwei-Tore-Führung, beim 26:31 (56.) war die Messe gelesen. Beste Torschützen: Vesper (8) und Knutzen (4) für Hagen, Pottkämper (11/7) und Hoffmann für Schalksmühle-Halver II.

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