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Ein neuer Torhüter für die HSG Lüdenscheid

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Von: Axel Meyrich

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Handball-Landesliga: Niklas Lüsebrink wechselt zur HSG Lüdenscheid
Torhüter Niklas Lüsebrink wechselt zur neuen Saison von den SGSH Dragons II zur HSG Lüdenscheid. © Thomas Machatzke

Die Handballer der HSG Lüdenscheid planen weiter mit Hochdruck für die Saison 2022/23 – egal, ob diese Serie nun in der Landes- oder in der Bezirksliga stattfindet.

Neueste Entwicklung: Vom Verbandsligisten SGSH Dragons II wechselt Torhüter Niklas Lüsebrink in die Bergstadt. Der 23-Jährige soll Tim Stute ersetzen, der sich bekanntlich dem Verbandsligisten TG Voerde anschließt. Ursprünglich hatten die HSG-Verantwortlichen nach dem Stute-Abgang mit dem Torhüter-Duo Artur Wambold/Luan Ferizi geplant, nach einer Knieverletzung Ferizis, deren finale Diagnose noch aussteht, wurde das Team um Abteilungs- und Sportchef Felix Kroll aber noch einmal aktiv. „Ich kenne Niklas schon seit langer Zeit, wir haben immer Kontakt gehalten“, schildert Kroll die Anbahnung des Wechsels. Und Lüsebrink selbst, der in Lüdenscheid wohnt und künftig nicht mehr den Fahraufwand nach Halver bzw. Schalksmühle betreiben möchte, ergänzt: „Nach der schwierigen, durch Corona geprägten Zeit möchte ich mit dem jungen HSG-Kader, in dem ich viel Potenzial sehe, angreifen und in meinen Leistungen konstanter werden.“

Lüsebrink stammt aus der Jugend des VfB Altena, wechselte dann zur SGSH, stieg mit dem TuS Linscheid-Heedfeld in die Bezirksliga auf und spielt aktuell für die SGSH II.

Nachholspiel gegen Eintracht Hagen III am Donnerstag

Bereits am Donnerstagabend (20 Uhr, BGL-Sporthalle) befindet sich die HSG wieder im Meisterschaftseinsatz, wenn der VfL Eintracht Hagen III in Lüdenscheid gastiert. Nach der zuletzt nach oben zeigenden Leistungskurve ist Trainer „Toto“ Stange trotz bescheidener Personallage (Phil Lausen, Robin Plischka, Philipp De Bie, Ben Schmidt und Marcel Plischka fehlen) vorsichtig optimistisch. „Auch wenn es nach einer Phrase klingt: Wir schauen von Spiel zu Spiel und nicht auf die Tabelle. Gegen Hagen wollen wir uns besser präsentieren als im Hinspiel.“ Seinerzeit war es Ex-Profi Sebastian Schneider, der die HSG immer wieder vor Probleme gestellt hatte. Allerdings sind auch die Gäste nicht sorgenfrei, mussten zuletzt mehrere Spieler an die Oberliga-Reserve abgeben und werden ihr Aufgebot wohl aus der U19 auffüllen.

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