Handball-Landesliga (Frauen)

HSG contra SGSH am Dienstagabend

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Blessurenpflege ist bei Birte Otters und einigen Mitspielerinnen angesagt, nachdem Gastgeber Wetter-Grundschöttel am Sonntag mächtig zugepackt hatte. 

Lüdenscheid - Das Nachbarschaftsduell am Dienstagabend ist noch einen Tick besonderer als besonders: Denn im zweiten Aufeinandertreffen zwischen den Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid und der SG Schalksmühle-Halver (20 Uhr, Sporthalle Bergstadt-Gymnasium) geht’s für die Kreisrivalen um eine ganze Menge.

„Meiner Meinung nach bietet das Spiel für die SGSH eigentlich die letzte Möglichkeit, Wetter/Grundschöttel oder uns im Abstiegskampf nochmals unter Druck zu setzen“, misst HSG-Trainer Christian Köster, der im Hinspiel mit einem 31:20-Erfolg der Lüdenscheiderinnen in Schalksmühle seinen Einstand als Coach feierte, der Begegnung enorme Bedeutung zu. 

Denn im Umkehrschluss heißt das auch: Gewinnt die HSG die Partie gegen den Kreisnachbarn erneut, so sind das „Big points“, die bei dann acht Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz dem Saisonfinale recht entspannt entgegensehen können. „Wir wollen das Ding gewinnen“, lässt deshalb Christian Köster keinen Zweifel an seiner Zielsetzung, weiß aber, auch: „Beim klaren Sieg im Hinspiel war vielleicht auch das Überraschungsmoment auf unserer Seite, und inzwischen hat die SGSH durch Kreisläuferin Maras an Qualität hinzugewonnen“, hat er Respekt vorm Gast. 

Gegen die im Rückraum nicht üppig bestückte Gästesieben dürfte Köster an der häufig erfolgreich praktizierten zur Ballseite verschiebenden 6:0-Deckung festhalten, darf sich auf verstärktes Kreisläuferspiel über Stefanie Knuth, Sarah Töper und Zugang Petra Maras einstellen, die auf Gästeseiten verstärkt gefordert sind, möglicherweise auch in der Variante mit zwei Kreisläuferinnen. 

Denn eines ist klar „Wir müssen in Lüdenscheid etwas holen, um den Abstiegskampf offen zu halten“, sagt Dominic Luciano, gemeinsam mit Martina Pfaffenbach Coach des Gästeteams. „Maras ist sehr stark, wenn sie den Ball hat, wir müssen die Anspiele auf sie verhindern“, sagt HSG-Coach Köster, der nur auf die Langzeitverletzten Lausen und Hegemann verzichten muss. 

Die Fans dürfen sich auf ein umkämpftes Duell gefasst machen, bei dem die bei aller Rivalität herrschende Freundschaft für eine Stunde ruht. Dass die Freundschaft keine Mär, sondern Realität ist, belegt die Tatsache, dass die HSG der vom Gast gewünschten Spielverlegung nachkam, weil der Gast am Wochenende keine Torhüterin zur Verfügung gehabt hätte. 

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