Bitter: Kreuzbandriss bei HSG-Akteur Markus Schlippe

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Hiobsbotschaft: Markus Schlippe zog sich einen Kreuzbandriss zu, wird der HSG lange fehlen.

LÜDENSCHEID - Sportlich befindet sich die HSG Lüdenscheid nach dem 24:21-Erfolg gegen Aufsteiger Letmather TV mit 17:11-Punkten als Tabellensiebter voll im Soll, und doch ist die Stimmung  getrübt. Denn beim letztwöchigen Erfolg  hat sich Markus Schlippe das vordere Kreuzband gerissen. Am Freitag wurde er im Sportkrankenhaus Hellersen operiert.

Von Marc Kusche

„Für Markus tut mir das sehr, sehr leid, ich wünsche ihm erst einmal alles Gute. Er hat nach seiner Rückkehr aus Südamerika bei uns wieder richtig gut Tritt gefasst und jetzt so was. Aber er ist noch jung, wird nach dieser Verletzung wiederkommen und ein wichtiger Baustein in der neuen Saison werden“, ist Trainer Davor Fath sicher, nach entsprechender Reha weiter auf ihn bauen zu können.

Zunächst aber gilt es, den guten sportlichen Lauf der letzten Wochen fortzusetzen (7:1-Punkte), wenn die Reise am Sonntagabend zur RE Schwelm geht (18 Uhr, Sporthalle Schwelm-West). Ein Gegner, der als Drittletzter mitten im Abstiegskampf steckt und nach enttäuschender Leistung gegen Halingen (25:33) und der Pleite beim Primus HTV Sundwig-Westig (18:41) jetzt die Notbremse gezogen hat: Am Dienstag wurde Trainer Christian Emmel entlassen, ab sofort sitzt Werdohls Coach Kai Henning, der ursprünglich erst in der nächsten Saison einsteigen sollte, auch auf der Schwelmer Trainerbank.

„Ein neuer Coach kann immer Kräfte freisetzen, da wollen sich alle empfehlen“, erwartet Fath einen hochmotivierten, bis an die Zähne bewaffneten Kontrahenten. „Von daher werden wir sie nicht unterschätzen, aber man sollte sie auch nicht überschätzen“, verweist er auf die Ausfälle im Schwelmer Rückraum in Person von Uhrmacher und Monsees, derweil Neuzugang Meuren (Gevelsberg/Silschede) noch nicht spielberechtigt ist. „Im Endeffekt soll sich der Gegner nach uns richten. Knüpfen wir an die vergangenen Leistungen an und nehmen den Kampf an, sollte ein weiterer Erfolg möglich sein, den wir dann Markus widmen werden“, zeigt sich Fath gewohnt zuversichtlich.

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