Handball-Kreisliga A

Faustdicke Überraschung im Derby

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Sechsfacher Linscheider Torschütze im Derby: Linksaußen Lars Schneider.

Schalksmühle – Handball-A-Kreisligist TuS Linscheid-Heedfeld mausert sich zum Favoritenschreck. Sechs Tage nach dem Überraschungssieg über die SG Attendorn/Ennest bezwang die Sieben von Heiko Fischer am Samstag mit der SGSH III das nächste Top-Team der Liga. Ein Erfolg, der aufgrund des Derby-Charakters der Saison im Anschluss besonders lautstark bejubelt wurde von den „Gästen“ aus dem Schalksmühler Höhengebiet.

Der Sieg der mit knappem Kader angetretenen Linscheider gegen einen personell bestens besetzten Tabellenführer, er hatte mehrere Väter: Rückraumspieler Kilian Hegemann sicherlich, Linksaußen Lars Schneider ebenfalls, aber auch Kreisläufer Bela Czakler oder Spielmacher Magnus Schubert, vor allem aber Torhüter Patrick Buyna, der in der Schlussphase zum entscheidenden Faktor wurde und das Duell mit den SGSH-Keepern haushoch gewann.

Dabei hatte die SGSH nach verhaltenem Start beim 12:9 erstmals etwas deutlicher vorne gelegen. Die „Flügelzange“ Potberg/Hoffmann traf in gewohnter Manier, in Sachen Tempospiel hatten die nur 80 Zuschauer immer den Eindruck, dass der Favorit schon würde zulegen können, wenn es eng werden würde.

Ganz schwache SGSH-Abwehr

Eine Fehleinschätzung. Weil die Kersthold-Sieben ganz schwach deckte und auch im Rückraumspiel jede Menge Luft nach oben offenbarte, hielt Linscheid die Partie zunächst offen, um sich dann sogar sukzessive abzusetzen. Manndeckung gegen Hegemann, Manndeckung gegen Schubert, am Ende sogar dreifache Manndeckung - nichts griff wirklich bei der SGSH, die zudem immer wieder an Buyna verzweifelte - so wie Hoffmann nach Linscheider Auszeit per Gegenstoß beim Stand von 27:30 zwei Minuten vor Schluss. Im direkten Gegenzug besorgte Czakler das 27:31, damit war die Partie entschieden und Linscheids Trainer-„Rückkehrer“ Heiko Fischer hatte seinen zweiten Coup binnen weniger Tage gelandet.

Die Statistik zum Spiel

SGSH III: Schulz (1.-44.), P. Rutenbeck (44.-60.) - Potberg (6), Kewitsch (3), Hoffmann (7), Hotze (1), Blumberg (3), Radziej (3), Behnke-Schoos, Wüllner (3), Reinhardt, Jaschke (3/1)

TuS: Buyna – Brunke (1), Nagel, Schneider (7), Lausberg (2), De Bie, Hegemann (13/2), Czakler (4), Schubert (5)

Schiedsrichter: Hartmann/Hennekes

Zeitstrafen: SGSH 3, TuS 1

Zuschauer: 80

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