Handball-Kreisliga A

TuS Linscheid feiert Meisterschaft und Aufstieg

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Riesenjubel am Löh: Der TuS Linscheid-Heedfeld spielt in der kommenden Saison in der Handball-Bezirksliga.

Schalksmühle – Geschafft: Im letzten Heimspiel der Kreisliga-A-Saison hat der TuS Linscheid-Heedfeld am Samstagnachmittag Meisterschaft und Aufstieg in die Handball-Bezirksliga perfekt gemacht. Ein immens hart erkämpfter 28:27 (9:13)-Sieg im Spitzenspiel gegen Verfolger HSG Lennestadt/Würdinghausen ließ die Schalksmühler Höhengebietler nach 60 intensiven Minuten in Feierlaune ausbrechen.

Sieg und Titelfreuden hingen vor 200 Zuschauern am Löh, darunter eine lautstarke Gäste-Abordnung, aber lange am seidenen Faden. Vor allem in der ersten Hälfte war die Krass-Sieben nämlich das deutlich bessere Team. Lennestadt deckte clever im defensiven 5:1-System, spielte vorne geduldig und lag zur Pause völlig verdient mit 13:9 vorne, weil Linscheid das genaue Gegenteil auf die Platte brachte: kollektive Ungeduld im Abschluss und eine schwache Abwehr. Kurzum: Die Nerven schienen ein wenig zu flattern.

Entscheidende Abwehrumstellung

Doch die Partie sollte sich drehen – und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen war Heiko Fischers Maßnahme, die HSG-Rückraumspieler Christian Bölsing und Christopher Schmidt mit einer kompletten Manndeckung bzw. einem Positionsverteidiger zu bedenken, die sicherlich beste Idee des Tages. Dem verletzungsgebeutelten Gäste-Kader fehlte fortan einfach in die Tiefe, um die sich ergebenden Räume konsequent zu nutzen.

200 Zuschauer sahen am Löh den 28:27-Sieg des TuS Linscheid-Heedfeld über Verfolger HSG Lennestadt-Würdinghausen.

Zudem spielten ein Stück weit auch die Unparteiischen Moritz Hartmann und Nils Hennekes (Dortmund/Kierspe) Schicksal. Eigentlich machte das junge Gespann einen guten Job. Mit einer durchaus entscheidenden Ausnahme. Speziell in Halbzeit zwei passte der progressive Niveauansatz überhaupt nicht mehr. Sechs Zeitstrafen gegen Lennestadt, nur derer zwei gegen den TuS bei vielen vergleichbaren Szenen – der Tabellenzweite inklusive Coach Klaus Krass hatte in den Referees die Hauptschuldigen für die knappe Niederlage ausgemacht.

Hegemann macht den Sack zu

Dem TuS war das freilich herzlich egal. Weil Roberto Krpacic nach der Pause die Fäden in die Hand nahm, die rechte Angriffsseite (Jörn Holzrichter und vor allem Sascha Pennekamp) richtig gut in Fahrt kam und Magnus Schubert wichtige Treffer von der ungewohnten Linksaußenposition erzielte, lief es neben besagten Abwehrmaßnahmen auch offensiv besser. Den Sack endgültig zu machte Kilian Hegemann mit seinem fünften Treffer 18 Sekunden vor Schluss.

Meistertrainer: Linscheids Coach Heiko Fischer.

Der Rest war Jubel pur in Blau und Weiß, der freilich absolut verdient ist. Mit bis dato 23 Siegen aus 25 Spielen stellt der TuS das mit Abstand konstanteste Team der Liga. Eine meisterliche Bilanz...

Beste Torschützen: Sascha Pennekamp (10/5) und Roberto Krpacic (7) für Linscheid sowie Christopher Schmidt und Christian Bölsing (je 7) für Lennestadt-Würdinghausen.

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