200 Zuschauer sehen das Frauen-Derby

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Verstärkung für die HSG aus dem Landesliga-Kader: Darline Seckelmann.

Lüdenscheid - Die Kulisse war höheren Spielklassen würdig: Die HSG Lüdenscheid II wurde im Frauenhandball-Kreisliga-Derby von vielen Erwachsenen und Jugendlichen aus dem eigenen Verein einschließlich der Trommler unterstützt, auch die SG Schalksmühle-Halver hatte Fans mitgebracht. Gut 200 Zuschauer sahen am Sonntag am Wehberg den 25:19 (13:10)-Sieg der Gastgeberinnen.

Von Axel Krüger 

Dadurch zogen die Kreisstädterinnen an der Spielgemeinschaft vor bei auf Platz zwei der Kreisliga-Tabelle. Allerdings steht die SGSH, die bisher 16 Spiele absolviert hat, mit sieben Minuspunkten relativ am besten da im Rennen um den Titel im Handballkreis Lenne-Sieg. Tabellenführer Lennestadt/Würdinghausen hat neun Minuspunkte (18 Spiele), die Lüdenscheider Reserve acht (17 Spiele) und Erndtebrück ebenfalls acht (16 Spiele).

HSG-Trainer Detlev Nebert konnte in der Partie auf dreifache Unterstützung aus dem Landesliga-Kader setzen, wobei die Studentinnen Lorena Lange und Franziska Lukowski in der „Ersten“ zuletzt nicht zum Einsatz gekommen waren. Nur beim 0:1 durch Braun lagen die Bergstädterinnen zurück. Bis zum 7:7 (20.) hielt der Gast das Spiel offen, dann schuf bei der HSG die Rückraum-Besetzung Buczek-Möller-Balz mit schnellen Kreuzbewegungen Platz für die Außen: Über 10:7 (24.) setzte sich Lüdenscheid ab, eine SGSH-Torflaute zu Beginn des zweiten Durchgangs war der Grund dafür, dass beim 16:10 (37.) eine Vorentscheidung gefallen war. Den Sechs-Tore-Rückstand konnte die Pfaffenbach-Sieben nicht mehr entscheidend verkürzen.

HSG II: Auer, Kostoulagiannis – Möller (5/5), Berker (4), Seckelmann (4), Balz (2), Zakrzewski (2), Vasen (2), Lange (2/1), M. Schnabel (1), Sahnow (1) Buczek (1), Lukowski (1), Osterkamp

SGSH:  Schmitt – Braun (7/1), Kwitniewski (4), Reeswinkel (2), Herzog (2), Spidlen (2/1), Kramer (1), Mrdja (1), Woeste, Lietz, Schriever, Lippert, von Oepen

Schiedsrichter:  Krause/Maubach (Ferndorf)

Zeitstrafen:  HSG II 6 plus rote Karte gegen Osterkamp (59., Foulspiel), SGSH 7

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