Abstiegsregelung steht nun fest

Bezirksliga: 16er-Staffeln bei Männern

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Auf die Bezirksliga-Frauen der SGSH kommen in der Saison 2016/17 acht Spiele mehr zu.

Kreisgebiet - Die Katze ist aus dem Sack: Einen stark vermehrten Abstieg aus den Bezirksligen der Handballer in Südwestfalen wird es nicht geben. Die Kehrseite der Medaille: Die neu formierte „Bezirksliga Südwestfalen“ wird ebenso wie die „Bezirksliga Ruhrgebiet“ bei den Männern mit 16 Teams in die Saison 2016/17 starten.

Auf einen Bezirksliga-Handballer werden so in der neuen Saison 30 Saisonspiele zukommen – vier mehr als für Aktive in der Landes-, Verbands- und Oberliga. Genauso viele Spiele absolvieren aktuell Drittligisten. Auch die Frauen müssen häufiger spielen: Geplant sind 14er-Staffeln, also 26 Saisonspiele. Die Bezirksliga-Teams aus dem Kreis Lenne-Sieg kommen aktuell auf gerade 18 Partien.

Im Bezirk Süd, den es ab Sommer nicht mehr geben soll, hat der Wunsch des Kreises Hellweg, ohne Kooperationen mit anderen Kreisen eine eigene „Bezirksliga Hellweg“ für Männer und Frauen zu bilden, zur Situation geführt, die am Dienstagabend von Vertretern der Kreise Industrie, Dortmund, Iserlohn/Arnsberg, Hagen-Ennepe-Ruhr und Lenne-Sieg beschlossen worden ist. In der „Bezirksliga Südwestfalen“ werden die Mannschaften aus den Kreisen Iserlohn/Arnsberg, Lenne-Sieg und Hagen-Ennepe-Ruhr spielen. In der „Bezirksliga Ruhrgebiet“ Mannschaften aus den Kreisen Dortmund und Industrie.

Für die aktuelle Saison gibt es somit seit Dienstagabend auch eine Abstiegsregelung: Für die neuen Bezirksligen der Männer – betroffen sind u.a. die TS Evingsen und die HSG Lüdenscheid II – qualifizieren sich die Teams auf den Tabellenplätzen zwei bis elf sicher. Die Tabellenzwölften spielen eine vorsorgliche Relegation für den Fall, dass es aufgrund des Saisonausgangs in der 3. Liga einen vermehrten Abstieg geben sollte. Der 13. und 14. des Klassements steigen in die Kreisligen ab.

Bei den Frauen qualifizieren sich die Teams auf Rang zwei bis acht der aktuellen Bezirksligen sicher für die neuen Klassen. Die Tabellenneunten spielen eine Abstiegs-Relegation. Die Teams auf Rang zehn (in allen Staffeln), elf und zwölf (nur Staffel 4) steigen in die Kreisligen ab. Hier ist die SG Schalksmühle-Halver (aktuell Tabellenfünfter) betroffen. In der Spielzeit 2016/17 wird der Spielbetrieb, der aktuell im Bezirk geregelt wird, für diese Bezirksligen in die Obhut der Kreise gehen.

Elektronischer Spielbericht auch in der Bezirksliga

Die Staffelleiter stehen seit Dienstagabend auch fest: Für den Männerbereich wird dies der Spielwart des Kreises Hagen, Peter Pickel aus Herdecke, sein. Der Frauen-Bereich liegt in den Händen von Volker Kreckler (Schwerte). Die Ansetzungen der Schiedsrichter werden vom aktuellen stellvertretenden Schiedsrichterwart des Bezirks, Michael Winkelhane (Herten), erfolgen. Roland Janson (Altena), der aktuelle Bezirks-Schiedsrichterwart, will sich im Schiedsrichterwesen eher in Richtung der Lehrarbeit auf Verbandsebene orientieren.

Klar ist auch, dass in den Bezirksligen der neue Elektronische Spielbericht eingeführt werden soll. „Ab 2018 ist er ohnehin Pflicht“, sagt Roland Jansen, der auch Männerspielwart im Kreis Lenne-Sieg ist, „deshalb wollen wir ihn im Kreis Lenne-Sieg auch in der Kreisliga A bereits einführen.“ Bleibt die Aufstiegsregelung: Da jeder Kreis einen Aufsteiger zur Landesliga stellen darf, gibt es in den beiden Bezirksliga-Staffeln Südwestfalen und Ruhrgebiet insgesamt fünf Aufsteiger. Die Teams auf Rang eins und zwei steigen 2017 auf, die Drittplatzierten spielen den fünften Aufsteiger aus. Wie viele Absteiger es geben wird und ob die Klassenstärke auf 14 Teams zurückgeführt werden soll, das steht aktuell noch nicht fest.

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