Wurfpech in der Glückauf-Halle

Mit neun Toren beste Werferin der SG Kierspe-Meinerzhagen: Jana Kewitsch. Foto: Krüger

Sprockhövel -   Auch am letzten Spieltag der Hinrunde hat Frauen-Handball-Landesligist SG Kierspe-Meinerzhagen nicht in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach der 15:22 (6:11)-Niederlage am späten Sonntagnachmittag bei der TSG Sprockhövel deutet vieles darauf hin, dass die zweite Saisonhälfte allein im Zeichen des Abstiegskampfes stehen dürfte. Um den möglichen Lohn brachte sich die SGKM in der Glückauf-Halle vor allem in der Schlussphase beider Halbzeiten.

Das Kaschube-Team lag dank einer geordnet wirkenden Deckung nach der ersten Führung (4:3, 10.) auch noch nach Vanessa Lingnaus 6:5 (18.) knapp vorne. Da die Gäste danach aber im Angriff überhaupt nicht mehr Tritt fassten, hatten sie mit dem Wiederbeginn die Bürde eines Fünf-Tore-Rückstands zu tragen. In Form eines Dreierpacks von Jana Kewitsch und eines Tores von Jill Hoffmann konnte sie diesen aber immerhin auf 10:12 (35.) reduzieren, und im Anschluss folgte dann ein offenes Spiel. In diesem waren die Volmestädterinnen drauf und dran, das Blatt zu wenden.

Nach Kewitschs 14:13 (45.) haderte Trainer Ralf Kaschube jedoch mit dem Abschlusspech seiner Mannschaft, die im zweiten Abschnitt allein sechs Mal nur den Pfosten traf.

Holztreffer nehmen den Gästen das Selbstvertrauen

„Die Holztreffer haben dazu geführt, dass wir am Ende nicht mehr an uns geglaubt haben“, bilanzierte der SGKM-Trainer dann die Schlussphase, in der er miterleben musste, wie sein Team in den letzten vier Minuten noch fünf Gegentreffer hinnehmen musste. Aus dem 17:15 wurde ein 22:15, womit die Gäste deutlich unter Wert geschlagen wurden.

Markus Kleinhofer

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