Handball

Detlef Spruths Traum von neuer Halle vor Realisierung

Portrait Detlef Spruth
+
Der Traum von einer neuen Halle steht vor der Realisierung: Detlef Spruth.

Der Nachrodter Detlef Spruth wünscht sich eine neue Sport- und Eventhalle für seinen VfL Eintracht Hagen. Nun steht das Projekt am Ischeland vor der Realisierung.

Hagen – In trockenen Tüchern sei noch nichts, sagt Detlef Spruth. Doch die Dinge sind wohl zumindest auf einem guten Weg: Der VfL Eintracht Hagen, dessen Vorsitzender der im Handballkreis Lüdenscheid alles andere als unbekannte Spruth ist, soll schon bald ein neues Domizil bekommen – und die Stadt Hagen eine neue Mehrzweckhalle.

Entstehen soll diese Halle auf dem Vorplatz der Krollmann-Arena am Ischeland in direkter Nachbarschaft zum Westfalenbad und zum Ischeland-Stadion – gemeinsam mit den dann zwei Sporthallen soll so ein noch größeres Sportzentrum entstehen.

Spruths Traum von neuer Halle vor Realisierung

3100 Zuschauern soll die neue Halle in der ersten Ausbaustufe Platz bieten, eine Erweiterung auf 5000 Plätze ist zudem in einer zweiten Baustufe angedacht. Eine moderne Sport- und Eventstätte soll es werden. Der Investor ist Detlef Spruth. Der inzwischen im Dorf Brenscheid bei Wiblingwerde lebende Spruth, der im Sommer 71 Jahre alt geworden ist, möchte die Halle als Bestandteil einer Stiftung, die Spruth und seine Ehefrau Uschi zur Förderung des Sports in Hagen vor einigen Jahren gegründet haben.

Die Verwaltung jedenfalls wird eine entsprechende Vorlage nun der Politik in Hagen vorstellen. Das Großbauprojekt könnte – wenn die Politik zustimmt und ein entsprechender Bebauungsplan aufgestellt wird – im Frühjahr 2022 realisiert werden. Die Fläche am Ischeland würde die Stadt Hagen dann an den Investor veräußern. Spruth hatte die Halle eigentlich in Bahnhofsnähe bauen wollen, war dort allerdings bei der Stadt gescheitert. Auch seine Idee, eine Supermarktkette ins Erdgeschoss des neuen Komplexes ziehen zu lassen, wird sich wohl nicht realisieren lassen. Doch Spruth hält trotzdem an seinem Wunschprojekt fest. „Spitzensport wird immer mehr zu einem Event“, sagt er, „die meisten Besucher kommen nicht, um nur eineinhalb Stunden Handball oder Basketball zu sehen.“

Drei Trainingsflächen und eine Kletterwand über drei Etagen

Ein weiträumiger, einladender Bereich zum Wohlfühlen soll in der Halle entstehen, die wie die Schwalbe-Arena eine Möglichkeit erhalten soll, durch einen Trennvorhang zu Trainingszwecken geteilt zu werden. Daneben eine weitere Trainingshalle unterhalb der Halle, sodass auch bei Spielen andere Sportler die Möglichkeit zum Training haben sollen, und eine Kletterwand über drei Etagen. Ein hochmoderner Bau eben, der die nicht mehr in allen Dingen zeitgemäße Krollmann-Arena (Ischelandhalle) ablösen soll.

„Die Krollmann-Arena bietet nicht die optimalen Voraussetzungen“, sagt Detlef Spruth. Für die Basketballer fehle das vorgeschriebene Fassungsvermögen für einen Start in der 1. Bundesliga von 5000 Zuschauern, bei Handballspielen sind die Tore zum Beispiel von der VIP-Tribüne aus in Teilen nicht einsehbar. Dass Phoenix Hagen als Ankermieter mit in die neue Halle ziehen soll, ist für Spruth ein fester Plan. Und so steht der Plan für dieses ehrgeizige Projekt, mit dem auch die professionellen Strukturen beim SGSH-Drittliga-Rivalen, der mit Macht gen 2. Bundesliga strebt, unterfüttert werden. Ein Herzensprojekt des Vorsitzenden Detlef Spruth.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare