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HSV startet später in die Saison

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Von: Lars Schäfer

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Die HSV hat ihr Auftaktspiel bei der SG Attendorn/Ennest verlegt.
Die HSV hat ihr Auftaktspiel bei der SG Attendorn/Ennest verlegt. © Jeide, Michael

Den Landesliga-Handballern der HSV Plettenberg/Werdohl bleiben zwei Wochen mehr Zeit, um sich auf die Saison 2022/23 einzustimmen. Auf Wunsch der Lennetaler wurde sowohl das Auftaktmatch am 3. September beim Nachbarn SG Attendorn/Ennest als auch das ursprünglich für den 10. September angesetzte Heimspiel gegen den VfL Eintracht Hagen III verlegt. Beide Partien werden im November nachgeholt.

Plettenberg/Werdohl - Der Grund, warum die HSV-Verantwortlichen die SG Attendorn/Ennest um Verlegung des Auftaktmatches gebeten haben, ist ein erfreulicher. Ein HSV-Akteur feiert Anfang September Hochzeit. Die Hansestädter kamen dem Verlegungswunsch der HSV nach, neuer Termin für die Partie in der Attendorner Rundturnhalle ist nun der 19. November. Und weil der HSV am 2. Landesliga-Spieltag wegen einer privaten Veranstaltung und einigen Urlaubern nur ein überschaubares Aufgebot zur Verfügung gestanden hätte, wurde das Heimspiel gegen die „Dritte“ des VfL Eintracht Hagen auf den 12. November verlegt. Da die Landesliga-Staffel 6 nur zehn Mannschaften umfasst, war und ist genügend Spielraum für Verlegungen.

Verlegt wurde auch das erste Testspiel des Vizemeisters, diesmal allerdings auf Wunsch des Gegners. Die SG Attendorn/Ennest sagte der HSV für den Test am Donnerstag ab. „Die Attendorner hätten nur sechs Mann gehabt. Wir werden das Spiel aber in der Vorbereitung noch nachholen“, sagt Pierre van der Hurk. Der spielende Co-Trainer der Plettenberger und Werdohler leitete in den vergangenen Wochen das Training, weil Ivo Milos im verdienten Sommerurlaub weilte. Seit Dienstag aber ist der Chefcoach zurück und übernahm am Donnerstag wieder das Kommando. Nach drei Wochen Training in der Sporthalle in Böddinghausen, in der in den Ferien die Harznutzung untersagt ist, und weiteren drei Wochen in der Halle am Köstersberg, in der das Harzen generell nicht erlaubt ist, kehrte die HSV pünktlich mit der Milos-Rückkehr in die Sporthalle Riesei zurück.

„Wir haben in den letzten sechs Wochen ohne Harz trainiert. Das war nicht der ganz große Spaß“, lacht Pierre van der Hurk. Der spielende „Co“ ist dennoch zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung. „Die Spieler, die beim Training sind, ziehen alle mit. An der Einstellung der Jungs gibt es nichts zu meckern“, betont „Bommel“. Natürlich war die HSV in den Ferien aufgrund einiger Urlauber so gut wie nie komplett, aber das ist im Sommer eben Standard im Amateurhandball. „Ich gehe davon aus, dass mit dem Ende der Ferienzeit nun auch die Trainingsbeteiligung ansteigen wird. Wir haben in den letzten Wochen viel an der Grundlagenausdauer gearbeitet, an der Kraft, an der Stabilisation. Ab jetzt geht es mehr darum, den Ball in die Hand zu nehmen. Gott sei dank am Riesei wieder mit Harz“, so van der Hurk. Und die HSV hat durch die Spielverlegungen nun ja auch zwei Wochen länger Zeit in der Vorbereitung auf das erste Punktspiel, das am Samstag, 19. September, in der Riesei-Halle gegen die HSG Hohenlimburg stattfinden wird.

Seinen ersten Test absolviert der Vizemeister, der in der vergangenen Saison eine stolze Serie von 29:1-Punkten hingelegt hatte, in der kommenden Woche. Am Donnerstag, 11. August, gastiert die HSV in Bergneustadt (Anwurfzeit noch offen), am 18. August wird Bezirksligist HSG Lüdenscheid seine Visitenkarte am Riesei abgeben. Außerdem steht die HSV bezüglich weiterer Tests noch in Kontakt mit der TS Evingsen und dem VfS Warstein.

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