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Schwere Beine bremsen die HSG Lüdenscheid nicht aus

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Von: Axel Meyrich

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Handball-Bezirksliga HSG Lüdenscheid Fabian Linde
Treffsicher sowohl gegen den Verbandsligisten TG Voerde als auch im Duell mit der SG Ruhrtal/Witten: HSG-Youngster Fabian Linde. © Thomas Machatzke

Am Ende eines kräftezehrenden Wochenendes war bei Michael Mirus zwar die Stimme weg, der Teammanager von Handball-Bezirksligist HSG Lüdenscheid konnte jedoch ein rundum positives Fazit des absolvierten Trainingstages und der zwei Testspiele ziehen.

Lüdenscheid - „Wir sind super-zufrieden“, so Mirus, „im Training sind wir ein gutes Stück weitergekommen, in den Spielen haben die Jungs alles rausgeholt. So kann es weitergehen.“

HSG Lüdenscheid – TG Voerde 30:35 (17:15): Nach zwei vorangegangenen Trainingseinheiten spielte die HSG gegen den Verbandsligisten aus Ennepetal eine fast schon überragende erste Halbzeit, führte zwischenzeitlich mit 15:10 (Linde/22.) und schenkte dem Ex-HSGer Tim Stute im TG-Tor binnen 30 Minuten gleich 17 Treffer ein.

Dass es in diesem Stil nicht weitergehen konnte, lag auf der Hand. Die Gäste zogen nach Wiederanpfiff unter der Regie von Top-Mann Dennis Riebeling das Tempo deutlich an und hatten das Spiel bald gedreht. Am positiven Gesamtfazit änderte die 30:35-Niederlage aber nichts.

HSG: Buyna, Müller, Wambold – Baake (1), R. Plischka (3), Bieker (2), Hahn, Lausen (9), Gruber (3), Ritthaler (2), Mancini (2), Linde (8)

Nach der Pause läuft‘s in Witten runder

SG Ruhrtal/Witten – HSG Lüdenscheid 27:31 (12:11): Mit nur acht Feldspielern traten die Bergstädter tags darauf die Fahrt nach Witten zum ambitionierten Kreisligisten SG Ruhrtal/Witten an. Mit schweren Beinen vom Vortag kam die HSG nur schleppend ins Rollen, lag rasch mit 3:7 im Hintertreffen und sah sich auch zur Pause noch mit einem knappen 11:12-Rückstand konfrontiert. Eindringliche Worte von Coach Mirus zur Pause bedeuteten dann aber den Umschwung. Vor allem ein forciertes Tempospiel ließ die HSG noch auf die Siegerstraße einbiegen.

HSG: Wambold, Müller – Baake (1), Mancini (4), Lausen (7/3), Linde (9), Ritthaler (4), Hahn (1), Jens (3), Gruber (2)

Patrick Buyna kommt vom TuS Linscheid-Heedfeld

Derweil vermeldet die HSG einen weiteren Neuzugang. Vom TuS Linscheid-Heedfeld wechselt Patrick Buyna in die Bergstadt. Buyna kehrt bei der HSG zwischen die Pfosten zurück, nachdem er beim TuS zuletzt als Feldspieler agiert hatte.

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