Fortschritte und ein Sieg für die Köster-Sieben

Ein Aktivposten im Spiel gegen die HSG Menden-Lendringsen II: Lüdenscheids Neuzugang Catalyn Ott steuerte drei Tore zum Heimsieg gegen den Verbandsligisten bei. Foto: Machatzke

Lüdenscheid -   Es war ein anstrengendes Wochenende für die Landesliga-Frauen der HSG Lüdenscheid. Neben diversen Handball-spezifischen Trainingseinheiten standen am Wehberg auch Läufe sowie zwei Testspiele an.

Von Thomas Machatzke und Axel Krüger

Besonders die Einheit am Freitagabend mit Zuzana Porvaznikova, Trainerin der Drittliga-Frauen von Borussia Dortmund, habe viel gebracht, urteilte HSG-Coach Christian Köster. „Das war richtig gut. Wir haben Situationen im Spiel 1:1 und 2:2 trainiert. Für einige war das ein richtiger Augenöffner.“ Das Eingeübte setzten die Lüdenscheiderinnen auch bereits im Rahmen der beiden Tests ein. Im Einzelnen:

HSG Lüdenscheid – TV Germania Kaiserau 22:28 (12:19): Die Spiele der Köster-Sieben gegen den Verbandsligisten standen in diesem Sommer unter keinem guten Stern. Beim ersten Vergleich in Kamen mussten beide Teams wegen technischer Probleme kurzfristig in eine andere Halle umziehen, hatten abends an einem Wochentag nur noch Zeit für zweimal 20 Minuten. Das „Rückspiel“ am Samstag in der Kreisstadt dauerte auch nur 45 statt 60 Minuten: Germania war mit lediglich sechs Feldspielerinnen angereist, hatte kurz vor der Pause auch noch den verletzungsbedingten Ausfall von Jugend-Bundesliga-Akteurin Eileen Axtmann (Verdacht auf Bänderriss im Knöchel) zu verkraften. So wurde die zweite Hälfte auf 15 Minuten reduziert und beide Teams spielten mit fünf Feldspielerinnen weiter. Die HSG zollte ihrerseits den vorherigen Trainingseinheiten Tribut, leistete sich zu Beginn viele Fehlwürfe. Das nutzte der Gast aus, lag nach 30 Minuten 19:12 in Front. Im verkürzten zweiten Durchgang war die Chancenverwertung besser, allerdings ließ die Lüdenscheider Abwehr teilweise doch große Lücken.

HSG: Steinacker, Graf – Oppl (6/2), Hofmann (4), Worobey (3), Vasen (2), Röhricht (2), A. Schmidt (1), Lange (1), von Oepen (1), Lausen (1), Steinbrück (1), K. Kaiser, Ott, Lukowski

Schiedsrichterinnen: Klinker, Worobey (1. Halbzeit)

HSG Lüdenscheid – HSG Menden-Lendringsen 25:20 (12:10): Zum Abschluss der drei intensiven Tage feierte die HSG einen verdienten Erfolg gegen den Verbandsligisten aus dem Nordkreis. Klar, dass Trainer Christian Köster da strahlte – mit so viel Stehvermögen gegen den stark besetzten Gast hatte er gar nicht mehr gerechnet.

„Eine tolle erste Halbzeit – wenn wir jetzt einbrechen, ist das erklärlich“, hatte Köster noch nach dem 12:10 zur Pause festgestellt. Von Einbrechen konnte derweil keine Rede sein, ganz im Gegenteil. Gestützt auf eine ganz starke Saskia Mewes im Tor zog Lüdenscheid auf 17:12 davon. Die Mendener Frauen kämpften sich zurück, verkürzten bis zum 19:18, doch auf der Zielgeraden war es die HSG Lüdenscheid, die die Akzente setzte. Dies trotz wechselnder Besetzungen – egal, wen Köster brachte, es passte gegen den Namensvetter. So ging das 25:20 am Ende auch vollauf in Ordnung.

HSG: Graf, Steinacker, Mewes – Schmale (5), Lukowski (5/1), Lange (4), Ott (3), Schmidt (3), Hofmann (2), Vasen (1), von Oepen (1), F. Kaiser (1), K. Kaiser, Oppl, Röhricht, Steinbrück

Schiedsrichterinnen: Balz/Osterkamp (Lüdenscheid)

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