HSG-Frauen machen ihrem Trainer Freude

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Spielmacherin Birte Hofmann und das Landesligateam belegen zur Saison-Halbzeit Platz vier – ein Zwischenresultat, das im HSG-Lager mit großer Freude gesehen wird.

Lüdenscheid - Trotz der Heimniederlage im letzten Hinrundenspiel bleibt die Stimmung bei der ersten Frauen-Mannschaft der HSG Lüdenscheid positiv. 16:6-Punkte holten die Landesliga-Handballerinnen der Blau-Gelben, belegen damit Platz vier in der Tabelle. Für einen Angriff auf die Spitze fehlt laut Christian Köster allerdings noch ein entsprechend selbstbewusstes Auftreten.

„Wir müssen dem Spiel mehr unseren Stempel aufdrücken“, fordert der Lüdenscheider für die Rückrunde, die für die HSG-Damen am 9. Januar mit dem Heimspiel gegen den Soester TV beginnt. Das eigene Spiel zu machen, die eigenen Stärken auszuspielen, das sei dem Team gegen die starken Mannschaften der Klasse wie Sundwig/Westig, Hohenlimburg oder Gevelsberg/Silschede besser gelungen als gegen so manches vermeintliche „Leichtgewicht“, meint Köster.

So eroberten die Bergstädterinnen für einen Spieltag die Tabellenführung, verschliefen andererseits den Start bei der DJK Bösperde und ließen in eigener Halle den Tabellen-Vorletzten TV Wanne nach Acht-Tore-Führung wieder bis auf zwei Treffer herankommen. Im Derby in Kierspe rettete sich die HSG zu einem Sieg mit einem Tor Differenz – Beispiele fallen dem Trainer zu Genüge ein. „Gevelsberg/Silschede ist da weiter als wir, drückt dem Spiel von Anfang an seinen Stempel auf – ganz konsequent.“

„Von Platz eins bis Platz vier alles offen“

„Zwei Spiele sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, nämlich die Heimniederlagen gegen Gevelsberg und Bommern. Gerade gegen Bommern sind wir zu fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen. Wenn wir in der Rückrunde konstant weitermachen und an die Hinrunde anknüpfen, dann würd’s mich freuen“, erklärt „Kösti“. „Ich bin extrem froh, dass wir oben mitspielen können. In diesem Jahr ist die Liga sehr ausgeglichen. Von Platz eins bis Platz vier ist alles offen.“

Dabei, so der 35-Jährige, habe sich das 21-köpfige Team seinen Respekt verdient durch harte Arbeit in der Vorbereitung und der Saison: „Es ist toll, wie alle mitgezogen haben. Viele müssen doch lange arbeiten bis 18 oder 19 Uhr, bevor sie zum Training kommen können.“

Köster möchte Leistungsgedanken weiter forcieren

Nichtsdestotrotz seien die Voraussetzungen für die Planung für die neue Saison viel besser als vor Jahresfrist, freut sich Christian Köster. Er selbst wird auch mit HSG-Frauen-Abteilungsleiter Ralf Jurka sprechen – nach den Ideen des Trainers dürfte der Leistungsgedanke gern noch weiter forciert werden. Neben Training im Fitnessstudio soll es während der Weihnachtspause auch einmal auf freiwilliger Basis zum Boxtraining gehen, für den 5. Januar hat Köster dann eine Hallen-Trainingszeit beantragt. Im neuen Jahr würden auch die zuletzt verletzten Kim-Saskia Malcus und Annika Worobey sowie Alina Dalchow (hat eine Fortbildung absolviert) wieder zur Verfügung stehen. Katharina von Oepen und Annika Gruhn bleiben im Kader der „Zweiten“, um mit diesem Team möglichst den Bezirksliga-Aufstieg zu schaffen.

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