Handball-Landesliga

Beckmann bricht Lanze für den Trainer

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Brach eine Lanze für seinen Trainer: Niclas Beckmann.

Lüdenscheid - Der Monat Januar wird für die HSG Lüdenscheid in den Zukunftsplanungen für das Landesliga-Team ein spannender werden. „Ich hoffe, schnell etwas präsentieren zu können“, versprach der Leiter der Herren-Abteilung, Niclas Beckmann, bei der Jahreshauptversammlung den Mitgliedern, „das Ziel ist es, externe Spieler zu holen. Das ist auch deshalb wichtig, weil es sonst schwierig wird, den jetzigen Kader zu halten.“

Beckmann räumte ein, in der Kader-Planung für die aktuelle Saison „naiv gewesen zu sein“. „Ich dachte, das wird schon“, stellte Beckmann fest, doch dann kamen Verletzungen – die von Maurice Duda an der Spitze – und dazu die Abgänge der besten A-Junioren, die als Perspektivspieler im Training des Landesliga-Teams bei Friedhelm Ziel fest eingeplant waren. Viele Dinge, die sich Ziel vorgenommen hatte, ließen sich so in der Trainingsarbeit nicht umsetzen. 

Auch deshalb nahm Beckmann seinen Trainer am Freitag vehement in Schutz, als Kritik aus der Versammlung aufkam. „Volker Schnippering ist nahegelegt worden zu gehen, er ist am Saisonende Dritter geworden. Nun haben wir mit Platz zehn eine Verschlechterung. In anderen Vereinen hätte man an dem Punkt über den Trainer gesprochen“, formulierte ein Mitglied Kritik. 

Beckmann blieb gelassen, nahm die Planung auf seine Kappe. „Wir haben nun eine aufsteigende Tendenz“, sagte der Polizist, „Friedhelm kommt im Training bestens an. Die Trainingsgestaltung ist sehr gut. Das haben mir auch viele Spieler im Gespräch versichert.“ 

Beckmann äußerte schon am Freitag den Wunsch, die Hinserie noch mit 13:13 Punkten abzuschließen. Das ist nach dem Auswärtssieg am Samstag in Hohenlimburg nun sehr gut möglich bei einem ausstehenden Heimspiel gegen Wellinghofen im Januar. Es würde Rückenwind geben für die Planungen, denn im Januar will Beckmann nicht nur zwei Pluspunkte gegen das Kellerkind aus Dortmund präsentieren. 

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