SGSH beim 1. Sommercup in Hagen auf Rang vier

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Fünf Tore gegen seinen alten Verein: Maciej Dmytruszynski (rechts).

HAGEN -  Mit Rang vier im Gepäck und der Gewissheit, dass es genauso gut der Turniersieg hätte sein können, kehrte die SG Schalksmühle-Halver am Sonntag vom 1. Sommer-Cup des VfL Eintracht Hagen zurück. Das Turnier gewann der Gastgeber durch einen 13:11-Finalsieg gegen den dritten West-Drittligisten im Bunde, den VfL Gummersbach II.

Nach dem 22:21-Auftaktsieg am Freitagabend gegen den VfL Eintracht Hagen II war das zweite Gruppenspiel für die SGSH am Samstagnachmittag ein vorweggenommenes Endspiel um den Gruppensieg. Gegner war Nord-Drittligist HSG Lemgo II. Die Lipperländer hatten auf die gesamte Spieldauer gesehen leichte Vorteile und siegten 20:17. Dabei hatte die SGSH den besseren Start gehabt (3:1, 4.; 7:5, 16.). In den letzten vier Minuten bis zur Pause drehte das HSG-Team die Partie und ließ sich den Drei-Tore-Vorsprung nicht mehr nehmen. Bei der SGSH zeigte Dominik Formella eine starke Leistung, die Tore erzielten Oberste, Mayer, Hermann (alle 3), Müller, Diehl (beide 2), Polakovs, Herzog, Luciano und Dmytruszynski (alle 1).

Das dritte Gruppenspiel brachte einen 26:17-Sieg gegen die HSG Menden-Lendringsen. Klar war auch diese Partie lange Zeit nicht. 30 Minuten lang war es ein Kräftemessen auf Augenhöhe, bis zum 14:14 waren die Schützlinge von Micky Reiners im Spiel, dann zog die SGSH davon (Tore: Oberste 5/3, Luciano 5, Mayer 5, Dmytruszynski 4, Polakovs 2, Herzog 2, Hermann 2 und Brauckmann 1).

Ihre Viertelfinalaufgabe am Sonntagmorgen – in der K.o-Runde dauerten die Spiele nur noch 30 Minuten – löste die SGSH gegen den TuS Volmetal beim 14:9 souverän (Torschützen: Dmytruszynski 4, Herzog 3/1, Müller 2, Hermann 2, Diehl 1, Oberste 1, Krüger 1/1).

Gegen Hagen geht es hoch her

Im Halbfinale wartete der Liga-Auftaktgegner VfL Eintracht Hagen als Gegner. Das Hepp-Team hatte im Viertelfinale gegen Menden (11:10) mächtig Mühe gehabt. Das Halbfinale war ein zunächst ruhiges Duell auf Augenhöhe. Hagen verzichtete neben Kraus, der am Samstag umgeknickt war, auch auf Sonnenberg und Lütgenau, die SGSH musste neben Feldmann, Stuhldreher, Buff und Skabeikis auch Krüger (Verletzung des Fußgelenks) ersetzen. Bis zum 8:8 (17.) war es ein ruhiges Spiel. Ein überhartes Einsteigen von Luciano gegen Szymanowski (mit 24 Toren bester Schütze des Turniers) brachte Feuer in die Partie. Auf SGSH-Seite bekam dies der zweimal hart angegangene Florian Diehl besonders zu spüren. Beim 11:9 und in Überzahl sah die SGSH wie der Sieger aus. Dann verwarf Dmytruszynski einen Gegenstoß und die SGSH verspielte im hektischen Spiel, das die Referees Dehmelt/Winkelhane gar nicht mehr im Griff hatten, die Führung noch – zehn Sekunden vor dem Ende traf Berblinger für Hagen zum 12:11 (SGSH-Tore: Dmytruszynski 5, Oberste 4, Brauckmann 1, Müller 1).

Statt des Finales wartete so das Spiel um Rang drei. Gegen den Oberligisten HSG Gevelsberg, der im Viertelfinale überraschend Lemgo bezwungen hatte, verzichtete Mathias Grasediek vorne auf Dmytruszynski und komplett auf Oberste. Die Youngster-Formation begann gut, ließ nach dem 6:3 aber sieben Tore in Folge bis zum 6:10 zu. Die Aufholjagd gelang danach nicht mehr, die HSG siegte 17:15, der SGSH blieb Rang vier (SGSH-Tore: Polakovs 3, Mayer 3, Herzog 3/1, Diehl 2, Hermann 2, Müller 1, Brauckmann 1). - TM

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