Handball: Verbandsliga

HSV-Handballer wollen Favoriten möglichst lange ärgern

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Ein hartes Stück Arbeit erwartet die HSV Plettenberg/Werdohl.

Plettenberg - Es ist das letzte Heimspiel in diesem Jahr für die HSV Plettenberg/Werdohl (Anwurf Samstag, 19 Uhr, Sporthalle am Albert-Schweitzer-Gymnasium Plettenberg) – die perfekte Gelegenheit also, um den stets so zahlreich erschienenen Fans mit einem berauschenden Spiel Danke zu sagen.

Das ist zumindest die Hoffnung von Trainer Kai Henning. Wenn nur die Vorzeichen nicht so schlecht stünden... Zum einen ist da der Gegner, die Spielgemeinschaft Gevelsberg Silschede, die den Gastgebern nur zu gerne in die Suppe spucken würde. Der Oberliga-Absteiger geht als klarer Favorit ins Rennen, hat in zehn Spielen erst drei Niederlagen kassiert und sich als Verfolger im Rennen um die Meisterschaft positioniert. 

„Sie gehören zu den Top-Teams der Liga und haben das Zeug, ganz oben anzugreifen“, ist HSV-Coach Henning überzeugt von der Qualität des Gegners. Zum anderen – und das ist das zweite schlechte Vorzeichen – muss die HSV Plettenberg/Werdohl weiterhin auf eine Reihe von Schlüsselspielern verzichten. Mit Dominik Meckel fällt weiterhin „einer der überragenden Keeper der Liga“ (Zitat Kai Henning) aus, dazu gesellen sich Top-Torjäger Björn Traumüller, Dominic Scheerer und die beiden Rückraum-Shooter Torben Höft und Markus Winkelsträter. 

„Solche Ausfälle könnte kein Team der Liga verkraften“, betont Kai Henning und spricht deshalb von einer „teuflisch schwierigen Aufgabe“. Zumal man bereits letzte Woche beim 19:26 gegen Spitzenreiter Haltern-Sythen gesehen habe, wie schwer es ist, über zwei Halbzeiten auf konstant hohem Niveau zu spielen. So lange wie möglich das Spiel offen halten, den Gegner ärgern und dann hoffen, dass Gevelsberg Silschede nervös wird – so lautet die Marschroute, mit der Kai Henning seine Jungs am Samstag ins Rennen schickt. 

Dass das funktionieren kann, hat der Trainer bereits beobachtet, als er sich den Gegner im Spiel gegen die SGSH Dragons II angesehen hatte. „Den Schalksmühlern ist es gelungen, die Partie lange offen zu halten. Das muss auch unser Rezept sein. Wenn alles läuft, könnte es ein sehr interessantes Spiel werden.“ Ob es am Ende reicht, einen oder vielleicht sogar zwei Punkte in Plettenberg zu behalten? Kai Henning hofft auf diese „Bonuspunkte“, zumal das Team das letzte Heimspiel des Jahres noch in hoffentlich weihnachtlicher und feierlicher Stimmung auf dem Werdohler Weihnachtsmarkt ausklingen lassen möchte. -sep

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