Handball-Verbandsliga

Friedhelm Ziel bleibt Trainer der HSV Plettenberg/Werdohl

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Da geht’s lang: Auch in der kommenden Saison gibt Friedhelm Ziel als Trainer der Verbandsliga-Mannschaft die Richtung bei der HSV Plettenberg/Werdohl vor.

Werdohl - Friedhelm Ziel bleibt auch in der neuen Saison Trainer von Handball-Verbandsligist HSV Plettenberg/Werdohl. Der Lüdenscheider sagte bereits jetzt - vier Spiele vor Abschluss der Hinserie - für ein weiteres Jahr am Riesei und in Böddinghausen zu.

Entscheidend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sei, so Ziel, dass Trainer und Vorstand die gleichen Ziele verfolgen würden. Am Dienstagabend informierte der Vorstand die Mannschaft und wird in Kürze auch die Gespräche mit den Spielern in Angriff nehmen.

„Einen besseren können wir nicht haben“, drückte Dirk Schulte, Sportlicher Leiter der HSV, seine Zufriedenheit über den Abschluss aus. „Wenn ich bei der HSV aufhöre, dann will ich etwas erreicht haben“, sagte der Trainer und machte damit deutlich, dass er noch Luft nach oben sieht.

Ausschlaggebend sei, und davon ist Friedhelm Ziel überzeugt, dass an den entscheidenden Stellschrauben etwas gedreht werden müsse. Welche Stellschrauben das aus seiner Sicht sind, daraus hat der Coach seit seinem Amtsantritt kein Geheimnis gemacht. Training in Mannschaftsstärke ist einer der ganz wichtigen Faktoren. In der aktuellen Saison hat sich gezeigt, wie wichtig dieser Mosaikstein tatsächlich ist. Trainiert die HSV komplett, ist sie in der Lage, jeden Gegner zu schlagen. Bricht die Beteiligung nur für eine Woche ein, lässt sich das am Wochenende am Spiel ablesen.

Neben den taktischen und technischen Aspekten seines Trainings spielt die Fitness eine ebenso wichtige Rolle. „Hier ist die Arbeit von Markus Globisch unersetzbar“, weiß Ziel und hofft, dass die Kooperation mit dem Fitness-Guru weiter forciert wird.

Apropos gemeinsame Ziele: In der nächsten Saison peilen Trainer und Vorstand einen Platz im vorderen Drittel der Liga an. Auf Basis seiner Auswertungen hat Ziel die Rechnung aufgestellt, dass ein Platz unter den besten fünf Klubs realistisch ist. „Wenn man sieht, wo und wie wir in dieser Saison Punkte liegen gelassen haben“, beginnt der Stratege, dann erkenne man, dass mit kleinen Verbesserungen einige Zähler mehr möglich sind.

Vorstand will Gespräche mit den Spielern forcieren

Für den Vorstand ist die Zusage von Ziel die Basis weiterer Gespräche. „Alles steht und fällt mit dem Trainer, den man einer Mannschaft präsentiert“, erklärte Schulte. Insgeheim hoffen die Entscheidungsträger, dass die frühe Zusage des Bergstädters Signalwirkung hat. Aufgrund der derzeitigen Leistungen sei es normal, dass der eine oder andere HSV-Akteur von anderen Klubs umworben werde. Angepeilt sei es, den Kader zusammenzuhalten.

Dirk Schulte glaubt, dass das intakte Gefüge im Kader ein ebenso wichtiges Argument pro HSV sei wie Ziels Zusage. „Die Stimmung ist gut“, stellt der Sportliche Leiter fest. Die Personalpolitik an sich sei erfolgreich, fügt Schulte hinzu und spielt auf den großen Anteil „heimischer Jungs“ an.

Parallel zu den Gesprächen mit der ersten Mannschaft plant der HSV-Vorstand auch, die Weichen bei der Reserve zu stellen. Gerd Esser, so Dirk Schulte, habe signalisiert, dass er auf der Bank des derzeitigen A-Ligisten gerne weitermachen würde.

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