Schöner Derby-Abend für Kierspe-Meinerzhagen

Kierspe-Meinerzhagens beste Torschützin Jana Kewitsch umarmt ihre Mannschaftskameradin Verena Schuster: Für die Gäste war es ein schöner Abend in Lüdenscheid. Foto: Krüger

Lüdenscheid – Ein schöner Abend für die SG Kierspe-Meinerzhagen: Durch den 26:25-Sieg im Derby in Lüdenscheid kletterte die Mannschaft auf den drittletzten Tabellenplatz, kann also den sportlichen Klassenerhalt in der Frauen-Handball-Landesliga am letzten Spieltag aus eigener Kraft schaffen.

Die HSG Lüdenscheid und die SG Kierspe-Meinerzhagen lieferten den rund 250 Zuschauern in der Sporthalle am Stadtpark ein spannendes Match, das allerdings in der zweiten Halbzeit unter einem verletzungsbedingten Ausfall litt: Schiedsrichter Lukas Schliepkorte, der in der ersten Hälfte umgeknickt war, passte nach 32 Minuten. Sein Gespannpartner Sebastian Bühren machte allein weiter, ließ im Zweifelsfall die Pfeife stumm. So blieb manche Abwehraktion mit reichlich Körperkontakt hüben wie drüben ungeahndet, mit ungläubigen Blicken quittierten die Spielerinnen die ausgebliebenen Siebenmeter.

Dessen ungeachtet verdienten sich die Gäste die zwei Punkte: SGKM-Shooterin Jana Kewitsch (11/5) stach ihre Gegenüber am Samstagabend klar aus. Für die HSG fand Torjägerin Michelle Pleuger (2/1) nur ganz selten die Lücken, Saskia Oppl traf zwar achtmal (davon vier Siebenmeter), verfehlte aber auch mehrfach das Tor deutlich.

Beste Phase der HSG in der ersten Halbzeit

So hatten die Lüdenscheiderinnen ihre beste Phase, als sie aus einem 2:5-Rückstand (8.) eine 7:5-Führung machten (15.) und auf 10:7 erhöhten (20.). Kewitsch brachte beim 12:13 wieder ihre Farben in Front, Mara Schnabel die HSG mit dem 15:14 vier Sekunden vor der Pausen-Sirene. Beim 15:16 durch Jill Hoffmann war allerdings die SGKM wieder in Front (32.). Nur noch einmal beim 21:20 wiederum durch Schnabel waren die Gastgeberinnen vorn (45.), danach trafen Kewitsch und Co. zwar nicht übermäßig häufig, aber den entscheidenden Tick konstanter.

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