Handball-Landesliga (Frauen)

Derby im Zeichen des Abstiegskampfes

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Martina Bilaver (links) trifft im Landesligaderby mit der SGSH auf die HSG Lüdenscheid.

Lüdenscheid - Wenn die Handballerinnen der SG Schalksmühle-Halver am morgigen Samstag den Nachbarn HSG Lüdenscheid ab 15.30 Uhr in der Halveraner Sporthalle an der Mühlenstraße erwarten, dann ist es zugleich eine Premierenveranstaltung. Denn erstmals überhaupt spielen beide Teams in der Landesliga gegeneinander um Punkte, aktuell bedeutet das Abstiegskampf pur.

Groß ist dennoch die Vorfreude bei Martina Pfaffenbach, Trainerin des Schlusslichtes SGSH: „Es gab früher ein paar Testspiele. Aber ein Meisterschaftsspiel ist etwas ganz anderes. Ich denke, beide Mannschaften befinden sich mehr oder weniger auf Augenhöhe. Von daher wird viel von der Tagesform abhängen.“

Mit Martina Bilaver, Jill Herzog, Katharina Gärtner und Alina Dalchow ist der Rückraum fast wieder komplett, fehlen werden einzig Catalyn Ott (beruflich verhindert) und Sandra Kwitniewski (Rückenprobleme).

Bei HSG-Trainer Markus Heß hält sich die Vorfreude hingegen in Grenzen, hat er doch noch an der 24:26-Niederlage vom Dienstag gegen Oespel-Kley zu knabbern. „Wie schon in Netphen war das eine ausgesprochen dämliche Niederlage. Wir haben uns in der Schlussphase bei der doppelten Überzahl ganz schlecht verhalten, Oespel hingegen hat es kurz darauf bei ihrer Überzahl besser gemacht. Der Gegner wollte den Sieg einfach mehr und das darf nicht sein. Am Samstag erwarte ich eine andere Einstellung, denn dieses Spiel muss gewonnen werden.“

Gleich dreimal hat er die SG beobachtet („Eigentlich ist das ja ein Duell Lüdenscheid gegen Lüdenscheid, von daher kennt man sich“), hofft, die richtigen Schlüsse daraus gezogen zu haben: „Wir müssen aufs Tempo drücken und den Gegner früh attackieren, mehr werde ich nicht verraten.“ Gegenüber Dienstag ist der Kader unverändert, nur Lorena Lange kommt beim Fünftletzten noch dazu.

SGSH: Weigand, Steinacker – Bilaver, Dalchow, F. Kaiser, K. Kaiser, Töper, Knuth, Schmale, Schriever, Gillmann, Gärtner, Herzog

HSG:  Seckelmann, Langhammer – Hein, Gruhn, Dezilili, Otters, Pleuger, Schäfer, Lausen, Schmale, Lorkowski, Worobey, Schmidt, Lange

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