HSG-Frauen: Christian Köster bleibt Trainer

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Nach einer Bedenkzeit hat Christian Köster sein Engagement als Trainer der HSG-Handballerinnen verlängert.

Lüdenscheid - Nun ist es amtlich – Christian Köster bleibt der Frauen-Landesliga-Mannschaft der HSG Lüdenscheid ein weiteres Jahr als Trainer erhalten. Dies gab der Verein am Diensttagabend vor dem Training bekannt.

Mit die Entscheidung ließ sich der Übungsleiter allerdings Zeit. Bereits im Dezember äußerte sich die HSG-Spitze zufrieden mit Kösters Arbeit und hatte ihn auf eine mögliche Verlängerung seiner Amtszeit angesprochen. Eine Bauchentscheidung wollte er damals nicht treffen: „Es war einfach zu früh, nicht nur für mich, auch für die Spielerinnen. Ich wollte Zeit gewinnen, um die weitere Richtung der Mannschaft auszuloten.“

In der Hinrunde, in der die Mannschaft zahlreiche Abgänge und Verletzungen von Leistungsträgerinnen verkraften musste, rutschte die Köster-Sieben immer tiefer in die Abstiegszone. Wie es mit ihm und dem Team, auch bei einem Abstieg aus der Landesliga, weitergehen könnte, wusste der Trainer zu diesem Zeitpunkt nicht zu sagen. Nach den letzten drei Erfolgen in Serie gegen HSG Hohenlimburg (26:20), HSG Schwerte/Westhofen II (31:13) und zuletzt HSG Gevelsberg/Silschede (25:24), haben sich aus Sicht des Trainers die Vorzeichen aber geändert: „Wir haben etwas Luft geschnappt und für alle Beteiligten Klarheit geschaffen. Alle raufen sich zusammen und wenn wir auch aus den nächsten zwei oder drei Begegnungen als Sieger hervorgehen, dann sollte es für den Klassenerhalt reichen.“

Nach eigenen Aussagen hätte der Trainer auch bei einem Abstieg in die Bezirksliga über eine Verlängerung seines Engagements für die HSG nachgedacht, doch der Aufwind in der Mannschaft habe ihn zu seiner Zusage bewegt und er habe daraufhin andere Alternativen ausgeschlagen. „Ich finde es schade, dass wir in der Hinrunde nicht unser volles Potenzial zeigen konnten. Aber wenn das Team in der nächsten Saison in der Konstellation zusammenbleibt und hoffentlich alle Leistungsträgerinnen an Bord bleiben, dann sehe ich uns im oberen Mittelfeld der Liga. Wir können viel bewegen und uns auch durch Erfolge den Spaß am Sport erhalten“, sagt Köster. - mam

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