Handball-Landesliga der Frauen

Köster-Sieben in der Abwehr oft zu passiv

Die A-Juniorin Emma Heyen wagte bei ihrer Premiere im Landesligateam der HSG Lüdenscheid mehrfach mutig den Abschluss von der Rechtsaußen-Position, wurde mit einem Tor belohnt. Foto: Krüger

Kreuztal - Das sah am Anfang noch richtig gut aus, doch eine 5:1-Führung gaben die Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid aus der Hand, verloren schließlich sogar den direkten Vergleich gegen den Aufsteiger TuS Ferndorf. 25:32 (12:14) unterlag die Köster-Sieben am Sonntag in Kreuztal. Dadurch finden sich die Kreisstädterinnen nur noch auf Rang fünf der Tabelle wieder.

Trainer Christian Köster kreidete die Niederlage in erster Linie seiner Abwehr an. Bis auf die Anfangsphase agierten die Lüdenscheiderinnen oft zu passiv im Deckungsverbund, „die Ferndorferinnen durften teilweise aus sechseinhalb Metern ohne Körperkontakt abschließen“.

In den ersten acht Minuten hatte die HSG noch den ersten TuS-Treffer von Kreisläuferin Lena Becker durch zwei Tore Michelle Pleugers und einen Nina-Lausen-Hattrick beantwortet – der 5:1-Zwischenstand war der Lohn. Danach ließen die Gäste aber nach: Über 4:6 (15.) kämpften sich die Gastgeberinnen zum Ausgleich, gingen beim 8:7 (21.) erstmals wieder in Führung.

Saskia Oppl erzwingt noch einmal den Ausgleich

In der Folge waren es die Bergstädterinnen, die aufholen mussten. Ab dem 15:14 durch Janina Druskus (32.) spürten die Ferndorferinnen den Atem der Gegnerinnen im Nacken, Saskia Oppl erzwang beim 23:23 noch einmal den Gleichstand (51.). Doch gegen die mit zwei A-Jugendlichen angetretenen Lüdenscheiderinnen gelang dem TuS danach ein vorentscheidender 5:0-Lauf.

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