Beim Auswärtssieg stimmt die Trefferquote nicht

Dana Schnabel (links) aus der HSG-Zweitvertretung half im Landesliga-Team beim 27:20-Auswärtssieg in Bösperde aus. Foto: Krüger

Bösperde - Das Endergebnis spiegelte den Spielverlauf nur zum Teil wider: 27:20 (17:8) setzten sich die Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid beim Aufsteiger DJK Bösperde durch. Dabei ließen die Gäste noch gute Chancen „im Dutzend“ liegen.

HSG-Trainer Christian Köster, der Dana Schnabel aus der Kreisliga-Zweitvertretung nachnominiert hatte, ging am Samstagabend daher auch speziell mit der Trefferquote seiner Außen ins Gericht: Mara Schnabel, Janina Druskus und Co. wurden vom Rückraum immer wieder in Position gebracht, warfen allerdings auch häufig ans Torgestänge oder kamen nicht an der Mendener Torhüterin Maren Seeling vorbei.

So ging Bösperde gegen die favorisierte HSG zweimal kurzzeitig in Führung (3:2, 6:5), ehe die Kreisstädterinnen Ernst machten: Nach dem 7:7 (14.) ließ die zupackende Lüdenscheider Abwehr fast eine Viertelstunde lang kein Gegentor mehr zu, während Michelle Pleuger und Co. den Zwischenstand auf 7:14 (26.) schraubten.

„Zweiter Anzug“ der HSG zeigt sich bissig

Nach der Pause gewährte Köster Stammkräften wie Birte Hofmann und Saskia Oppl eine 20-minütige Pause, doch auch der vermeintliche „zweite Anzug“ der HSG blieb bissig, warf beim 11:23 (42.) den höchsten Vorsprung des Abends heraus. Danach machte sich bei den Gästen die „Abschluss-Seuche“ bemerkbar, Bösperde verkürzte noch einmal auf 19:24 – mehr war für den Aufsteiger aber nicht drin.

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