In Minute 27 gerade einmal drei Gegentore

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Saskia Wagemeyer (Mitte) steuerte sechs Tore zum Auswärtserfolg der HSG Lüdenscheid in Bösperde bei.

Bösperde - Die Serie der Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid hat gehalten: Auch bei der DJK SG Bösperde blieb die Heß-Sieben siegreich. Durch das 24:15 (8:6) im Nordkreis bauten die Bergstädterinnen ihre Serie auf 12:0-Punkte in Folge aus.

Trainer Markus Heß stellte vor allem die Defensive in den Blickpunkt: „15 Gegentore, da kann man nicht meckern.“ Die hart arbeitenden Pleuger, Otters, Feldmann und Co. hatten den Bösperder Angreiferinnen ganz wenig Raum gelassen, so dass in Minute 27 erst drei Tore für die Heimmannschaft auf der Anzeigetafel standen. Für die HSG allerdings auch erst deren acht. Daher setzte Heß dort auch mit seiner Kritik an. „Der Angriff hat mir überhaupt nicht gefallen. Was wir frei verworfen haben, reicht sonst für zwei Spiele.“

Ein Trend, der sich früh in der Partie abzeichnete: Nach der letzten DJK-Führung zum 2:1 durch Lea Seeling (3.) gingen viele Chancen auf beiden Seiten und sechs Minuten vorüber bis zu Julia Feldmann 2:2, dem Saskia Wagemeyer prompt die erste HSG-Führung folgen ließ.

Bösperde bleibt eine Viertelstunde ohne Tor

Harnischmachers 3:3-Ausgleich (13.) sollte dann der letzte Treffer der Mendenerinnen für eine gute Viertelstunde sein, in der sich die HSG langsam, aber stetig absetzte. Ein Durchhänger der Gäste ließ die Schedalke-Sieben jedoch noch bis zur Halbzeit auf 8:6 aufschließen.

Zwar sollten die Bösperderinnen nach dem Seitenwechsel einige Male ihre Kreisläuferinnen erfolgreich in Aktion setzen, doch die HSG ließ nichts anbrennen: Bereits vier Minuten nach Wiederbeginn war durch Worobeys Gegenstoß-Tor zum 12:7 der Fünf-Tore-Vorsprung wiederhergestellt.

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