Vertrag aufgelöst, sportliche Zukunft offen

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Jan Stuhldreher und die HSG Menden-Lendringsen gehen getrennte Wege.

Schalksmühle -  Das sportliche Intermezzo von Jan Stuhldreher beim Handball-Oberligisten HSG Menden-Lendringsen ist nach nicht einmal einer Halbsaison schon wieder vorbei. Der Tabellenzweite der Oberliga Westfalen und der Spielmacher aus Schalksmühle haben sich zum Jahresende auf eine Auflösung des bestehenden Vertrages geeinigt.

Von Thomas Machatzke

Das Gastspiel Stuhldrehers im Nordkreis war kein sehr glückliches. Früh in der Saison fiel der langjährige Mittelmann der SG Schalksmühle-Halver aufgrund von Beschwerden an der Patellasehne aus, machte nur ein Spiel und erzielte einen Treffer für die HSG. Seitdem befindet sich der 26-Jährige in der Reha und wird in Menden als „langzeitverletzt“ geführt.

Zur sportlich unerquicklichen Entwicklung kam nun auch noch eine berufliche Veränderung. Mit dem Wechsel nach Menden hatte Stuhldreher auch im Nordkreis eine Arbeitstelle angetreten. Ab Januar aber wird Stuhldreher für ein Schalksmühler Unternehmen arbeiten. So würde es selbst nach einer Genesung schwer werden, die Trainingseinheiten in Menden wahrzunehmen. Aus diesem Grunde haben sich beide Seiten auf eine Auflösung des Vertrages geeinigt. Wie es sportlich weitergeht, ist dem Vernehmen nach offen. Der naheliegende Schritt wäre eine Rückkehr zur SGSH. „Das ist reine Spekulation“, äußerte sich Stuhldreher, der aktuell im Urlaub weilt, gegenüber einem Internetportal. Die SGSH wollte auch keine aktuelle Kontakte zum Ex-Spielmacher bestätigen.

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