Handball-Landesliga

Ernüchternde Schlussphase nach 50 guten Minuten der TSE

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Tamas Kiss und die TS Evingsen boten der HSG lange die Stirn, auf der Zielgeraden aber agierten die Burgstädter kopflos und zogen noch deutlich den Kürzeren.

Altena - Knapp 50 Minuten stimmten Körpersprache, Einstellung und Angriffsspiel der TS Evingsen, in der entscheidenden Schlussphase aber ging bei der Turnerschaft im Landesliga-Heimspiel gegen die HSG Hohenlimburg dann gar nichts mehr. Mit 25:32 (14:12) zogen die Burgstädter nach einem zwischenzeitlichen 22:22 (48.) gegen das Topteam um den bärenstarken Linksaußen Tom Maschin am Ende noch deutlich den Kürzeren.

Im Gegensatz zu den harmlosen Auftritten gegen Plettenberg/Werdohl und in Bösperde überzeugte die TSE insbesondere im ersten Durchgang mit konzentriertem Angriffsspiel und galliger Abwehrarbeit, zudem war Pascal Hoinka im Kasten über 40 Minuten ein hervorragender Rückhalt. Dank Hoinka kamen die Evingser, bei denen Marc Rohrsen zu Beginn auf halbrechts den Vorzug gegenüber Christian Lohmann bekam, sehr gut und mit einer 3:0-Führung aus den Startblöcken. Bis zur zwölften Minute (6:3) verteidigten die Gastgeber diesen Vorsprung, ehe Maschin mächtig aufdrehte und mit seinem vierten schon Treffer den 7:7-Ausgleich erzielte (16.).

Die TSE geriet kurz darauf erstmals in Rückstand, hatte (noch) aber die passende Antwort parat. Angeführt von Linksaußen Micha Brüggendieck, der sein bestes Saisonspiel machte und am Ende mit acht Toren erfolgreichster Werfer seines Teams war, drehte die Schmoll-Sieben den Spieß wieder um und erarbeitete sich eine verdiente 14:12-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel bot Evingsen dem Favoriten zunächst weiter erfolgreich Paroli, auch wenn aus dem 17:15 (37.) ein 17:17 wurde. Nach 48 Minuten stand ein 22:22 auf der Anzeigetafel. Alles schien möglich für den Underdog, der sich ab dann aber selbst im Weg stand. Insbesondere die erfahrenen Kräfte Christian und Sebastian Lohmann, Mario Hurlbrink und Robert Csunderlik verloren in den letzten zehn Minuten den Kopf und leisteten sich teils haarsträubende Fehler, die Hohenlimburg eiskalt quittierte.

Über 22:25 (51.) und 24:29 (54.) zog die HSG auf und davon und bejubelte in der Sauerlandhalle einen Auswärtssieg, der zwar mit sieben Toren Differenz fraglos zu hoch ausfiel, unterm Strich dennoch verdient war.

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