Handball-Landesliga

TSE und DJK legen vor, Spielball nun bei der HSG Lüdenscheid

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Überragender Rückhalt beim TSE-Sieg: Pascal Hoinka.

Altena - „Hausaufgaben erledigt!“ Sebastian Lohmann brachte es nach den letzten 60 Minuten der Landesliga-4-Saison für die TS Evingsen auf den Punkt. 33:27 (14:14) gewann die TSE am Samstagabend vor 180 Zuschauern in der Sauerlandhalle gegen die SG Menden Sauerland Wölfe, doch ob es die wirklich letzten Minuten der Spielzeit waren, wird erst am Sonntagabend feststehen.

Parallel zum TSE-Erfolg löste auch die DJK SG Bösperde ihre letzte Saisonaufgabe gegen den Letmather TV beim 32:19. Damit zogen beide Mannschaften an der HSG Lüdenscheid vorbei, die allerdings erst am Sonntagabend beim Schlusslicht in Wellinghofen spielt. Welche Mannschaft der Landesliga 4 als Drittletzter in die Abstiegsrelegation muss, ist mithin vertagt.

Die TSE tat sich gegen ein ungemein junges Gästeteam eine Halbzeit lang sehr schwer. Nach passablem Start bis zum 3:2 (6.) häuften sich die schwachen Abschlüsse beim Gastgeber. Schwache Abschlüsse bestraften die Jungwölfe konsequent mit Tempospiel über die schnellen Außen Lauritz Wefing und Nils Flor. Beim 4:8 (11.) sah es nicht gut aus für die TSE. Das 14:14 zur Pause war ein bisschen schmeichelhaft, war man doch konsequent einem Rückstand hinterhergelaufen.

Sebastian Lohmann und Benjamin Hell ackerten im Innenblock und ließen wenig zu.

Nach dem Wechsel allerdings präsentierte sich eine ganz andere Evingser Mannschaft: Nun viel konzentrierter im Abschluss, spielerisch stark und in der Abwehr als echte Einheit, die viele Räume zuschob. Beim 20:15 (39.) sahen die Dinge schon gut aus. Jedes Aufbäumen des Gastes sollte fortan zudem an Pascal Hoinka zerschellen. Drei Siebenmeter hielt der Zerberus im TSE-Tor und weitere freie und nicht so freie Bälle. Er ragte nun aus einem starken Kollektiv heraus, während offensiv Csunderlik (8), Hell (7) und Kiss (7) die Aktivposten waren.

Sieben Tore: Tamas Kiss.

Nach dem 27:18 (51.) ordnete Gästecoach Arnd Wefing eine offene Manndeckung an, wollte sich nicht kampflos ergeben. Im Detail wackelte die TSE nun, aber wirklich eng wurde es nicht mehr, weil der Vorsprung zu groß und Hoinka zu stark waren. Am Ende hieß es so 33:27, und ab in die Warteschleife. Oder, wie es ein zufriedener Sascha Schmoll („In so ein Spiel muss man erst mal reinfinden, aber in der zweiten Halbzeit haben wir in einer Drucksituation spielerische Lösungen gefunden, das war großes Kino…“) mit Blick auf den Sonntag feststellte: „Jetzt ist der Spielball bei der HSG Lüdenscheid…“

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