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Richter coacht SGSH-Frauen

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Von: Jörg Hellwig

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Soll die SGSH-Ladies ab der kommenden Saison als Mannschaft aber auch individuell weiterentwickeln: Michael Richter (links) mit SGSH-Vorsitzendem Markus Knuth © Blumberg

Schalksmühle - Die Handball-Frauen der SG Schalksmühle-Halver stellen sich in der sportlichen Führung zur neuen Saison komplett neu auf: Die langjährige Trainerin Martina Pfaffenbach wird ihr Engagement nach sechs erfolgreichen Jahren zum Saisonende beenden.

Mit Michael Richter aus Wuppertal übernimmt in der kommenden Saison ein erfahrener Frauencoach das Kommando an der Seitenlinie, zudem fungiert der Lüdenscheider Michael Feldmann künftig als Sportlicher Leiter für den Frauenbereich. 

Richter war der Wunschkandidat der SGSH-Verantwortlichen für die Trainerposition. Der Polizeibeamte ist im Frauenhandballbereich quasi „zu Hause“: Der B-Lizenzinhaber hat bereits mehrere Stationen bis hin zur Verbandsliga bei der SG TuRa Halden/Herbeck durchlaufen und soll den SGSH-Ladies mit seiner Erfahrung helfen, sich als Mannschaft aber auch individuell weiterzuentwickeln. 

Am Samstag verschaffte sich der neue Coach bereits live vor Ort einen Eindruck von seinem neuen Team und war nach dem Spiel ganz angetan: „Die Mannschaftsleistung beim Spiel gegen Wetter/Grundschöttel hat mir sehr gut gefallen. Ich drücke natürlich die Daumen, dass der Klassenerhalt geschafft wird und freue mich auf Juni, wenn die gemeinsame neue Aufgabe beginnt“. 

Unterstützt wird er weiter von Dominic Luciano als Co-Trainer. Nachdem der Posten des Frauenwartes und sportlichen Leiters bei der SGSH zuletzt unbesetzt war, hat der Vorstand mit Michael Feldmann aus Lüdenscheid auch diese Position künftig hochgradig fachkundig besetzt. Feldmann, Ex-Spieler auch beim VfL Eintracht Hagen, kennt sich im Frauenhandball bestens aus und wird der SGSH mit seinem Know-how ab der Saison 2018/2019 zur Seite stehen.

„Ich möchte dabei helfen den Frauenhandball am Standort Schalksmühle/Halver zu etablieren“, hat Feldmann klare Vorstellungen. Ob mittel- oder langfristig damit auch ein Engagement seiner Tochter Julia, der ehemaligen Jugend-Bundesligaspielerin bei Borussia Dortmund, verbunden erscheint, ist aktuell wohl kein Thema. 

SGSH-Vorsitzender Markus Knuth freut sich jedenfalls über die jüngsten positiven Signale im Bereich SGSH-Ladies: „Das Team und der Verein werden bis zum Saisonende ihr Bestes geben um die Spielklasse zu halten, allerdings wäre auch ein Abstieg kein allzu großer Beinbruch. 

Wir wollen den Spielerinnen eine Perspektive in einem gut organisierten und gut strukturierten Umfeld geben und den Frauenhandball mit Unterstützung unserer beiden Neuverpflichtungen auf eine solide Basis stellen. Wir freuen uns sehr über die künftige Manpower.“

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