Handball (3. Liga)

Drittliga-Planungen: Spiele am Weihnachtsfest eine Option?

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Auf Florian Diehl (rechts) und die SGSH könnte in der neuen Saison erstmals ein Pflichtspiel am Weihnachtsfest dazukommen.

Schalksmühle – Während die 2. Handball-Bundesliga schon einen Spielplan und Starttermin für die Saison 20/21 veröffentlicht hat, geht das Warten für die Drittligisten weiter. Das Gesamtpaket ist noch nicht geschnürt beim DHB. Erst zwischen dem 15. und 18. Juli wollen die Verantwortlichen Staffelgrößen, Staffel-Einteilungen und den Rahmenterminplan veröffentlichen.

„Bis zum 30. Juni läuft eine Befragung der einzelnen Mannschaften, da geht es auch darum, wann wem Hallenzeiten zur Verfügung stehen“, sagt Axel Vormann. Auch der Sportliche Leiter der SGSH Dragons hat einen Fragebogen beantworten müssen. Vormann geht nicht davon aus, dass es in Liga 3 eher losgehen könnte als in den Landesverbänden und der 2. Bundesliga. 

Staffelleiter Andreas Tiemann hatte betont, dass gerade im Drittliga-Bereich die Dinge durch die verschiedenen Bundesliga noch komplizierter liegen als in den Landesverbänden. Und zur 2. Bundesliga fehlt die Herangehensweise mit Vollprofis. Die 3. Liga bleibt eine Klasse, die im semiprofessionellen Bereich eine gewisse Sonderstellung hat. 

Da es nun bei den Männern 72 Mannschaften gibt, würde ein Modell mit vier Staffeln 18 Teams pro Gruppe bedeuten. 34 Spieltage zwischen Anfang Oktober und Ende Juni – das ist happig, wenn überhaupt machbar. „Auf jeden Fall sind uns Doppelspieltage am Freitag und Sonntag in Aussicht gestellt worden“, sagt Axel Vormann. Bei den Fragen, wozu die Drittligisten bereit sind, ist auch jene dabei, die eine Einschätzung zu Spielen am 2. Weihnachtstag, ähnlich wie in der 2. Bundesliga, in den Fokus rückt. Vormann hat für die Dragons geantwortet, dass man sich dies nicht so gut vorstellen könnte. Aber die Mehrheit wird es entscheiden. 

Schmetz: Vorbereitung „in drei Blöcken“ 

Während beim Nachbarn in Hagen das Training in 10er-Gruppen (inklusive Trainer) bereits wieder läuft, planen die Dragons ein Ende der Sommerpause in der ersten Juli-Hälfte. „In drei Blöcken“ will der neue Trainer Mark Schmetz die Vorbereitung angehen. Wohl erst noch in Kleingruppen. Positiv: Sowohl die Sporthalle Löh als auch die Halle an der Mühlenstraße steht in den Sommerferien die kompletten Sommerferien über zur Verfügung. 

„Das hat es noch nie gegeben“, sagt Vormann. Kurzum: Es kann wieder losgehen bei den Dragons. Eigentlich ist es sogar bereits losgegangen: Am Mittwoch haben sich Trainer und Team auf der Susannenhöhe getroffen. Anprobe der neuen Trikots, ein bisschen Austausch, etwas Fußball. Der Appetit auf Handball ist da. Es ist ein großer Appetit nach einer Pause, die so lang gewesen ist wie noch keine andere.

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