HSG-Schlappe gegen die „Blockmeister“

In Halbzeit eins hielt allein Keeper Dhani Wernscheid die HSG gegen Eintracht Hagen III noch im Rennen um die Punkte. Foto: Hellwig

Lüdenscheid – Lange Gesichter statt ausgeglichenen Punktekontos beim Handball-Landesligisten HSG Lüdenscheid nach der 23:26 (7:13)-Heimschlappe gegen den VfL Eintracht Hagen III, der mit vielen reaktivierten Routiniers ein weiteres nachhaltiges Lebenszeichen im Kampf um den Ligaverbleib an die Konkurrenz schickte.

Trotz sechs Ausfällen – neben den Torhütern Bahr und Kapp auch Rückraumshooter Walter, Spielmacher Jaschke, Abwehrchef Froitzheim und Kreisläufer Elverfeld – hatten sich die Bergstädter in der Sporthalle am Stadtpark gute Chancen auf einen Sieg ausgerechnet, standen diesen Bemühungen aber mit desolaten 25 Auftaktminuten selbst im Wege. Überhastete Abschlüsse am laufenden Band – allein neun Fehlversuche gegen den überragenden A-Jugend-Oberliga-Keeper Toni Oppolzer bis zum ersten Tor – machten es den „Blockmeister-Routiniers“ Ilper, Cengiz, Katsigiannis und Co. leicht, auf 12:4 davonzuziehen, weil sich die Gäste auch in Offensive nach Belieben und beinahe berührungslos austoben konnten.

Allein HSG-Torwart Dhani Wetrnscheid verhinderte mit elf Paraden vor allem gegen die Eintracht-Außen Osebold und Co. ein Debakel. Bis auf 7:13 kamen die Gastgeber mit nun überlegteren Abschlüssen zur Pause heran.

Nach Wiederbeginn endlich Tempo bei HSG

Nach Wiederbeginn agierte die Schnippering-Sieben endlich mit mehr Tempo, das Lücken riss, oder aber Geduld im aufgebauten Angriff und kämpfte sich Tor um Tor an die Eintracht heran: Beim 22:23 durch Mühlbauer (55.) waren die HSGer wieder im Geschäft, doch nach der Auszeit der Hagener machten Spielertrainer Ilper und Katsigiannis mit zwei Toren den Sack zu, am Ende blieb die Eintracht 26:23 vorn. Elf Sekunden vor Schluss sah Hagens Cengiz nach rustikalem Einsatz gegen HSG-Torjäger Lausen die Rote Karte.

Erfolgreichste Lüdenscheider Werfer waren Lausen (7) und Fenner (4/1), der Neu-Düsseldorfer Baberg traf in seinem letzten Heimauftritt für die HSG dreifach. Bei Eintracht waren Katsigiannis (6) und Osebold (5) die besten Schützen.

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