Handball-Verbandsliga

HSV: Wiedersehen mit Max Bergner

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Trifft mit seinem neuen Verein Eintracht Hagen auf die HSV: Max Bergner.

Plettenberg/Werdohl - Nach vier Runden 5:3-Punkte und nur einen Zähler hinter der Spitze – der Saisonstart ist der allgemein als Abstiegskandidat eingestuften HSV Plettenberg/Werdohl in der Verbandsliga wahrlich gelungen. Und dass die Mannschaft von Trainer Kai Henning beim Anpfiff des letzten Spiels vor der Herbstferienpause am Freitag (20 Uhr, Sporthalle Mittelstadt) beim VfL Eintracht Hagen II sechs Plätze vor den Volmestädtern notiert, durfte man auch nicht unbedingt erwarten.

Schließlich hat sich das Team von Trainer Rainer Hantusch mit dem „schnellstmöglichen Aufstieg in die Oberliga“ ein hohes Saisonziel gesteckt. Hagen hat erst drei Begegnungen absolviert, auswärts zweimal verloren, in eigener Halle aber den PSV Recklinghausen mit 28:22 besiegt. Jenes Team also, dass von der HSV am vergangenen Samstag mit 27:20 distanziert wurde – auswärts, wohlgemerkt. 

„Ich denke, dass Hagen II auf lange Sicht um die oberen Plätze mitmischen kann“, spricht HSV-Trainer Kai Henning die hohe Qualität im Kader der Eintracht an. Da wäre der Bundesliga-erfahrene Sebastian Schneider (Flensburg-Handewitt, Füchse Berlin, TBV Lemgo), für Henning „der überragende Rückraumspieler der Liga“, der im Gespann mit Jan Wilhelm auf der linken Seite „seinesgleichen sucht“. Gleiches gilt für Marius Kraus auf Rechtsaußen. 

Bis dato konnte sich Hegen aber nicht so recht einspielen, die Besetzungen wechselten. So fehlte bei der Niederlage in Haltern Torhüter Max Bergner, der im Sommer von der HSV nach Hagen gewechselt ist. „Er wird es sich aber nicht nehmen lassen, gegen uns zu spielen“, ist Henning überzeugt. Möglich, dass die Eintracht-Reserve sogar Unterstützung aus dem Zweitligakader erhält. „Da sind einige junge Leute mit Doppelspielrecht unterwegs“, weiß Henning. 

Doch der HSV-Trainer will sich gar nicht so sehr am Gegner orientieren, sondern auf die eigenen Stärken bauen. Mit Schröter und Höft war beim Sieg in Recklinghausen wieder mehr Breite im Kader. „Mehr Qualität hinten, mehr Ruhe und vor allem Entlastung“, waren für Henning die entscheidenden Faktoren. Fragezeichen stehen heute hinter den grippekranken Meckel und Gerth, die mit dem Training aussetzen mussten. Dennoch will Henning aus Hagen Zählbares mitnehmen: „7:3-Punkte nach fünf Spielen wäre ein Traum, aber auch ein Unentschieden und damit 6:4-Punkte wäre Klasse.“ 

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