Absage wegen Coronakrise? HV Westfalen: "Können auch nur von Stunde zu Stunde schauen"

Wird am Wochenende gejubelt oder fallen Spiele aus?

Kreisgebiet - Der Handball-Verband Mittelrhein sagte am Donnerstag aufgrund der aktuellen Problematik um die Ausbreitung des Coronavirus das komplettes Wochenend-Programm in allen Spielklassen ab. Das Topspiel der 3. Liga Nord-West zwischen dem Wilhelmshavener HV und dem VfL Eintracht Hagen, das am Samstagabend in der Nordfrost-Arena stattfinden sollte, wurde am Donnerstag ebenfalls abgesagt. Bei den heimischen Handballern stellt sich nun die Frage, wie der Handball-Verband (HV) Westfalen mit der Coronakrise umgeht.

Am Donnerstagmorgen reagierte der HV Westfalen auf seiner Homepage und wandte sich direkt an die „Handballfreunde“. „Die Gesundheit unserer Spieler hat höchste Priorität“, heißt es auf der HVW-Homepage. Der Verband sei sich dabei aber auch seiner Verpflichtung gegenüber den Vereinen gegenüber bewusst.

„Wir arbeiten auf allen Ebenen eng mit den lokalen Behörden zusammen. Sofern die Behörden Vorgaben machen (diese variieren je nach Bundesland, Kreis, Stadt/Gemeinde) haben diese Priorität. Aktuell unterscheiden sich jedoch die Informationen teilweise deutlich voneinander! Einige Kommunen sehen in unserem Spielbetrieb kein Gesundheitsrisiko. Einige Kommunen scheinen ‘Geisterspiele’ zu erlauben, andere möchten nur dieses Wochenend – vorerst keinen sportlichen Betrieb in ihren Sporthallen, andere haben sich noch gar nicht geäußert. Das Land NRW ‘erlaubt’ Veranstaltungen bis maximal 1000 Zuschauern. Mit Ausnahme einzelner Spiele der Oberliga Westfalen Männer unterliegt unser Spielbetrieb daher aktuell keiner gesetzlicher oder genereller Einschränkung per Erlass. Wir werden noch den Donnerstag abwarten und uns beraten, wie wir mit dieser einmaligen Angelegenheit umgehen werden. Aktuell konzentrieren wir uns auf die Durchführung des Spielbetriebs. Allerdings können wir auch nur von Stunde zu Stunde schauen. Eine generelle Absage des nächsten Spieltages ist aktuell (12. März 2020, 9.00 Uhr) keine Option. Wir überlassen die Einschätzung der aktuellen Situation den Experten in den Gesundheitsämtern und Ordnungsbehörden in den Kreisen, Städten und Gemeinden“, heißt es auf der HVW-Homepage.

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