Ausfall Nummer drei für die SGSH

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Bänderriss: Julian Mayer.

Schalksmühle - Ausfall Nummer drei: Nach Todor Ruskov und Florian Diehl dürfte bei Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver auch Julian Mayer den Saisonstart am 29. August gegen die HSG Lemgo II verpassen.

Der Linkshänder hat sich am Samstag gegen den TuS Spenge einen Außenbandriss im Sprunggelenk zugezogen. „Vielleicht ist sogar noch ein zweites Band angerissen, aber das ist noch unklar und für die Therapie auch zweitrangig“, sagt SGSH-Co-Trainer Axel Meyrich, „Julian bekommt eine Spezialschiene und wird damit vier bis sechs Wochen ausfallen. Es zahlt sich für uns schon jetzt aus, dass unser Kader so groß ist.“

Seit Montagabend ist dieser Kader sogar wieder um einen Spieler größer: Maciej Dmytruszynski ist aus dem Urlaub zurück, auch Lutz Weßeling, der am Samstag gegen Spenge privat verhindert war, ist wieder dabei. So plant das Trainerteam mit immerhin 15 Akteuren fürs Trainingslager am Wochenende. Bis dahin sollte auch Kristian Eskericic nach seiner Schulterzerrung wieder auf dem Damm sein und in den Testspielen gegen die HSG Menden/Lendringsen (Samstag, 18 Uhr) und den TuS Ferndorf II (Sonntag, 15.30 Uhr) mitwirken können.

Generell ist es eine volle Woche für die Mannschaft, eine Sieben-Tage-Woche sogar, denn selbst am trainingsfreien Mittwochabend steht ein Termin an – das offzielle Mannschaftsfoto wird in Halver geschossen. Trainingsort ist derweil noch durchgängig Schalksmühle, denn die Sporthalle Mühlenstraße in Halver ist auch in dieser Woche noch geschlossen. So wartet am Dienstagabend, an dem normalerweise in Halver trainiert wird, erneut das Kraft-Schnelligkeitstraining „Body-Pump“ im Fitness-Studio Injoy auf die Drittliga-Handballer.

Lob für Büchel und Eigenbrodt

Mit dem Test gegen Spenge waren die Verantwortlichen keineswegs unzufrieden. Die schmale Besetzung hatte gerade im Rückraum die Möglichkeit eröffnet, die Dortmunder Youngster Moritz Eigenbrodt und Max Büchel über einen längeren Zeitraum zu beobachten. „Was die beiden gemacht haben, das hatte Hand und Fuß“, lobt Axel Meyrich, „den einen oder anderen Fehlwurf muss man verzeihen. Man hat aber gesehen, dass beide technisch sehr gut ausgebildet sind, viel Potenzial haben.“ Was Meyrich und Chefcoach Mathias Grasediek von den beiden, aber auch von den übrigen Spielern des Kaders erwarten – auch dies soll am Wochenende im Rahmen des Trainingslagers in Sechs-Augen-Gesprächen erörtert werden.

„Außerdem wollen wir sehen, dass wir bei den Spielformen und in der Abwehr einen Schritt weiterkommen“, sagt Meyrich. Das Trainingslager mit Übernachtung im Nöckel beginnt am Freitagabend mit der ersten Trainingseinheit. Danach wartet ein Teamabend. Mark Wallmann, Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH, hat dazu eingeladen.

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