Trotz 27:30-Niederlage wieder viele gute Ansätze

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Am Kreis und auf Linksaußen mit starken Aktionen: Neuzugang Malte Müller machte gestern für die SGSH gegen die Reserve des Bundesligisten aus Lemgo ein gutes Spiel.

SCHALKSMÜHLE -  Vier Wochen vor dem Saisonstart gegen den VfL Eintracht Hagen verlor HH-Drittligist SG Schalksmühle-Halver am Sonntag ein Testspiel gegen den Nord-Drittligisten HSG Handball Lemgo II 27:30 (13:14) und hielt gegen das junge Team aus dem Lipperland über weite Strecken sehr gut mit.

Die SGSH musste gegen Lemgo erneut ohne Feldmann, Stuhldreher, Buff (alle verletzt), Dmytruszynski (krank) und Skabeikis (Urlaub) auskommen, beim Gast fehlten die beiden Führungsspieler Binder und Anton. Vor 130 Zuschauern am Löh erwischten die Hausherren mit Marc Oberste in der ungewohnten Spielmacherrolle und einem guten Niklas Polakovs im linken Rückraum den besseren Start (6:3, 8.) und nötigten HSG-Trainer Florian Kehrmann schon nach zehn Minuten die erste Auszeit ab. Nach einer Viertelstunde wechselte Kehrmann en bloc sein Team. Da stand es 10:8 für die SGSH, die fortan jedoch zwölf Minuten lang ohne Torerfolg blieb. An der 6:0-Abwehr der Lipperländer bissen sich die SGSH-Youngster – in dieser Phase ohne Oberste – die Zähne aus. Aus dem 10:8 wurde ein 10:13 (24.). Bei der HSG führte nun David Wiencek stark Regie. Das erneut von Axel Meyrich gecoachte Team ließ sich aber nicht abschütteln, kam bis zum Wechsel auf 13:14 heran.

Jesse Frieling nach Hellersen

Vier Paraden in Serie des Ex-Lemgoers Dominik Formella im SGSH-Tor und sicher verwandelte Siebenmeter von Daniel Krüger drehten die Partie zu Beginn des zweiten Durchgangs kurzzeitig zum 15:14 und 16:15. Die nächste Zäsur schwächte die Gäste und brachte gleichwohl die SGSH kurzzeitig aus dem Tritt. A-Jugend-Youngster Jesse Frieling landete bei einer Angriffsaktion so unglücklich, dass er mit Verdacht auf Bruch des Sprunggelenks ins Krankenhaus nach Hellersen gebracht wurde. Nach der Verletzungspause legte die HSG durch den starken Kreisläufer Mario Bergen drei Tore zum 16:18 vor (40.). Ein Rückstand, dem SGSH fortan hinterherlief. Bis zum 23:25 (52., Herzog) noch mit Chancen. In der undiszipliniertesten Phase der Gastgeber zog die HSG dann aber binnen drei Minuten auf 23:30 davon. Das war ein wenig zu deutlich. Meyrich bemühte eine Auszeit, seine Schützlinge rissen sich noch einmal zusammen und betrieben bis zum 27:30-Endstand ein wenig Kosmetik am Ergebnis.

Wiedersehen in der Enervie-Arena

Weiter geht es für die SGSH in der Vorbereitung nun ab Freitag mit dem Jubiläumsturnier des VfL Eintracht Hagen in der Enervie-Arena. Einer der Gegner dann wird erneut die HSG Lemgo II sein.

Thomas Machatzke

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