SGSH als Gast bei Ferndorfer Generalprobe

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Mit der SGSH nach Kreuztal: Mathias Grasediek.

Schalksmühle - Eine knappe Woche nach dem guten Auftritt im Testspiel beim VfL Eintracht Hagen wartet der nächste Neu-Zweitligist als Gegner auf die SG Schalksmühle-Halver: Am Mittwochabend um 20.30 Uhr tritt der Handball-Drittligist beim TuS Ferndorf in der Sporthalle Stählerwiese an.

„Die Ferndorfer werden noch eine Spur anders zu Werke gehen als Hagen“, sagt SGSH-Co-Trainer Axel Meyrich, „für sie ist es ja immerhin die Generalprobe vor dem ersten Pflichtspiel im DHB-Pokal am Wochenende.“ In Lingen wird der TuS im Pokal auf den HSV Hamburg treffen. Die Saison beginnt nicht gemächlich für die Siegerländer, eher schon mit einem echten Highlight.

Der TuS Ferndorf, der die 2. Liga in Angriff nimmt, hat nicht mehr sehr viel zu tun mit jenem TuS Ferndorf, der im Frühjahr so unangefochten Meister der 3. Liga West wurde. Viele Spieler sind gegangen, auch Trainer Erik Wudtke (nun Jugend-Koordinator in Dormagen) ist nicht mehr da. Dafür führt nun mit Michael Lerscht ein junges Eigengewächs als Trainer die Mannschaft. Eine Mannschaft, in der viele neue Gesichter dabei sind – die Slowenen Uros Paladin (linker Rückraum) und Miroslav Volentics (Rechtsaußen) ebenso wie der Serbe Milasin Trivic am Kreis sorgen für eine internationale Note. Aus Gummersbach kam Kreisläufer Andreas Heyme, aus Minden kehrte Lucas Schneider zurück. Vom Nachbarn Eiserfeld holte der TuS das Riesentalent Tim Kolb, das noch in der A-Jugend spielen darf, vom Bergischen HC Moritz Barwitzki für die linke Außenbahn. Es ist eine Mannschaft, die zwar noch denselben Kopf (Alexander Koke), aber einen komplett veränderten Körper hat.

SGSH personell unverändert

„Der TuS kommt ins Rollen, scheint sich langsam zu finden“, sagt Axel Meyrich und erwartet einen interessanten Vergleich, „bei uns sind die Beine schwer, aber das wird jetzt jeden Tag ein bisschen besser werden.“ Für den Auftritt an der Stählerwiese rückt die Pass-Geschwindigkeit im Angriff in den Blickpunkt. „Die Hagener in der vergangenen Woche haben die 6:0-Abwehr von Ferndorf aus der letzten Saison mit den aggressiven Halbverteidigern kopiert. Dagegen haben wir uns schwer getan“, sagt Meyrich, „daran haben wir gearbeitet. Ziel muss es sein, auch gegen so eine Abwehr die Pass-Geschwindigkeit höher zu halten. Mal sehen, wie weit wir da schon sind.“

Personell ist der SGSH-Kader im Siegerland unverändert. Fehlen werden die drei Verletzten Todor Ruskov, Florian Diehl und Julian Mayer. So stehen Mathias Grasediek und Axel Meyrich im Vergleich mit dem Zweitligisten 15 Akteure zur Verfügung.

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