SGSH verliert Finale gegen TuS Volmetal

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Freude über den Sieg im Siebenmeterwerfen gegen Hombruch bei den SGSH-Akteuren.

Dortmund - Titelverteidigung verpasst: Die Drittliga-Handballer der SG Schalksmühle-Halver unterlagen am Sonntag im Endspiel des 25. Kronen-Cups von Westfalia Hombruch gegen den neuen Liga-Rivalen TuS Volmetal 8:11.

Nach einer äußerst souveränen Vorrunde folgte in den K.o.-Spielen SGSH-Magerkost, so dass der Turniersieg verdient an die Neff-Sieben ging, die erstmals in Renninghausen siegte.

Die Vorrunde forderte die SGSH nur wenig. Der Turniersamstag hatte der SGSH als Gegner zunächst zwei Dortmunder Landesligisten beschert. Gegen Borussia Höchsten gewann das Grasediek-Team 14:6. Nicht mehr als ein lockeres Anschwitzen war die erste Partie des Tages. Per Gegenstoß und durch Tore des jungen Rückraums in der Besetzung Eigenbrodt/Büchel/Eskericic führte die SGSH schnell 6:2, verpasste beim 9:5 zwar viermal in Folge die frühe Entscheidung, holte das dann aber nach (11:5, 16.).

Im zweiten Spiel gegen den ATV Dorstfeld war die Dominanz des Drittligisten noch größer. Die Dorstfelder waren nicht in der Lage, die SGSH-Deckung wirklich zu fordern. Nach einem 5:0-Blitzstart war die Partie entschieden, sie endete schließlich 15:3. Auch gegen den TuS Volmetal im Endspiel um den Gruppensieg hatte die SGSH wenig Mühe, deckte stark, machte Tempo. So war es zu verschmerzen, dass sich das Team gegen die 6:0-Abwehr des TuS mitunter etwas schwer tat. Über ein schnelles 5:1 (9.) strebte der Favorit einem 12:6-Sieg entgegen.

Polakovs bester Torschütze im Finale

In der zweiten Gruppe hatten die Favoriten geschwächelt. Oberligist TuSEM Essen II wurde mit Trainer Mark Dragunski punktlos Letzter. Drittligist Soester TV zog nach einer Niederlage gegen Hombruch im Dreier-Vergleich gegenüber Hombruch und dem OSC Dortmund den kürzeren. So deutete vieles auf klare Halbfinals hin. Es kam anders. Die SGSH führte gegen Hombruch zwar schnell 3:0, und auch hier schien der Außenseiter keine Mittel gegen die 6:0-Abwehr der SGSH zu finden. Dann aber passierte das, was passiert, wenn das eine Team eine Partie zu früh abhakt, der Außenseiter dagegen die zweite Luft bekommt. Die Westfalia glich aus (3:3, 9.) und ließ sich fortan nicht mehr abschütteln. Natürlich war es ein schwacher SGSH-Auftritt, aber auch ein beherzter des Gastgebers. 8:8 nach normaler Spielzeit –Siebenmeterwerfen. Dabei allerdings setzte sich die SGSH mit einem starken Plessers im Tor 4:1 durch und zog ins Endspiel ein.

Die SGSH hätte vom Halbfinale gewarnt sein müssen, doch im Endspiel machte sie dort weiter, wo sie gegen die Westfalia aufgehört hatte. Zu halbherzig waren die Aktionen in Angriff und Abwehr – so führte der TuS Volmetal, der das zweite Halbfinale gegen den OSC Dortmund 15:10 gewonnen hatte, schnell 3:0. Danach mühte sich der Favorit zwar, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen, doch die Volmetaler, für die Ex-SGSHer Niklas Polakovs (5/2) bester Werfer war, ließen sich selbst durch zwei vergebene Siebenmeter nicht aus der Bahn werfen, brachten den Vorsprung sicher zum 11:8-Erfolg ins Ziel.

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