Handball, 3. Liga D

Kein Vergleich zur Vorbereitung

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In der Saisonvorbereitung hatten die Dragons mit der TuSEM-Reserve keine Probleme, kamen immer wieder zu leichten Durchbrüchen.

Als Handball-Drittligist SGSH Dragons Ende Mai den letzten Test der alten Saison mit einem Rumpfteam und trotzdem mit großer Leichtigkeit 32:23 gegen den TuSEM Essen II für sich entschied, da erwartete in der Sporthalle an der Halveraner Mühlenstraße niemand, dass diese Essener in der neuen Saison zur SGSH-Gegnerschaft zählen würden. Zu stark schienen in der Nordrhein-Aufstiegsrunde Ratingen und Rheinhausen zu sein, zu schwach dieses Reserveteam aus dem Ruhrpott. Doch es kam anders.

Schalksmühle - Am Samstagabend (Beginn ist um 19.30 Uhr) kommt nun also der TuSEM Essen II zu einem Pflichtspiel zum Löh. Und wenngleich die Essener ihre ersten vier Saisonspiele verloren haben, die Dragons dagegen viermal als Sieger das Parkett verließen und die Tabelle anführen, ist der Respekt von Mark Schmetz vor diesem Gegner groß. „Es ist der wahrscheinlich stärkste Gegner, den wir bis jetzt hatten“, sagt Schmetz, „die Mannschaft ist überhaupt nicht mehr mit der zu vergleichen, gegen die wir im Mai gespielt haben“.

Es ist der wahrscheinlich stärkste Gegner, den wir bis jetzt hatten.

SGSH-Trainer Mark Schmetz

Tatsächlich haben die Schützlinge von Nelson Weisz noch keine Punkte geholt, aber aufhorchen lassen haben sie doch. Im Auftaktspiel in Krefeld gewannen sie die erste Halbzeit 17:13, um dann beim Topfavoriten 30:33 zu verlieren. Danach gab es eine knappe Niederlage gegen die Bergischen Panther, ein 25:26 nach viel Pech auf der Zielgeraden beim Topteam in Baunatal und zuletzt ein 28:29 gegen den ebenfalls noch verlustpunktfreien TuS Opladen. Vier gute Ergebnisse für das junge, unbekümmerte Team gegen sehr gute Gegner.

„Ich rechne damit, dass es wieder ein sehr gefährliches Spiel wird“, sagt Mark Schmetz deshalb, „die Essener sind breit aufgestellt, haben viele Rückraumspieler in ihrem Kader, können verschiedene Abwehrvarianten decken. Das wird schon eine Aufgabe. Trotzdem gehen wir mit viel Selbstvertrauen in dieses Spiel, werden uns konzentriert vorbereiten und eine Taktik zurechtlegen. Aber: Leichte Spiele gibt es in der Liga nicht für uns.“

Die Weste der Dragons soll weiß bleiben

Klare Zielsetzung indes: Zur Saisonpremiere in der Sporthalle Löh soll die Weste weiß bleiben, will man im Fernduell mit Krefeld (schweres Auswärtsspiel in Baunatal) und Opladen (schweres Heimspiel gegen Longerich) vielleicht weiter Wirkungstreffer erzielen.

Die personelle Situation ist allerdings nicht besser geworden. David Bleckmann hat zwar erste Trainingsminuten in der Halle absolviert, wird aber ebenso wenig dabei sein wie Florian Diehl, der aufgrund seiner neuen Therapie gegen seine gereizte Achillessehne auch noch vorsichtig sein muss. Dazu ist erstmals auch Natko Merhar nicht dabei, musste Linus Michel eine Trainingseinheit bei seinem Stammverein TuS Ferndorf absolvieren. „Das macht die Trainingswoche in Summe schwierig“, sagt Schmetz.

Immerhin spielt die Reserve schon am Freitag und die A-Jugend gar nicht, sodass Akteure wie Christopher Börner, Arvid Dragunski oder auch Keeper Michal Gorlas wieder Optionen sind. Für Dragunski und Gorlas wäre dieses Spiel ein ganz besonderes, sie haben lange das TuSEM-Trikot beim Nachwuchs getragen.

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