Handball

SGSH bekennt sich zur 2. Bundesliga

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Krefeld oder die SGSH Dragons? In der 3. Liga scheint sich die Meisterfrage zwischen diesen beiden Teams zu entscheiden.

Schalksmühle – Handball-Drittligist SGSH Dragons hat ein erstes Bekenntnis zu einem möglichen Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga abgegeben. Der Verein bestätigte offiziell, dass die Vorbereitungen für einen Lizenzantrag für die 2. Bundesliga laufen.

„Wir haben viele gute Gespräche geführt und einige Zusagen von unseren langjährigen Sponsoren erhalten“, wird Geschäftsführer Mark Wallmann in einer offiziellen Stellungnahme zitiert. Ziel sei es nun, weitere neue Sponsoren und Partner einzubinden und so den entsprechenden finanziellen Rückhalt zu bekommen. Wallmann in der Stellungnahme weiter: „Es gibt viele positive Zeichen von Sponsoren, dies freut uns sehr. Dennoch müssen wir akribisch weiterarbeiten, um die notwendigen finanziellen Mittel zusammen zu bekommen. Bisher ist dieses Ziel definitiv noch nicht erreicht.“

Die Entscheidung, die Lizenz für die 2. Liga zu beantragen, erfolge zunächst unabhängig von der sportlichen und finanziellen Situation. Beide Faktoren seien derzeit noch unklar. Im Gespräch mit der Lokalzeitung erklärte Mark Wallmann ergänzend, dass es trotz der positiven Signale aus der Sponsorenschaft noch immer ein großes „Delta“ zu den Anforderungen gebe, die die HBL (Handball-Bundesliga) an potenzielle Zweitligisten stelle, dass diese Anforderungen immens seien.

Schwierige Personalplanungen

Die SGSH Dragons müssen sich grundsätzlich erst einmal bis zum 1. März erklären und die entsprechenden Unterlagen bei der HBL einreichen. Der finale Antrag, so der Verein in seiner Stellungnahme, müsse jedoch auch erst bis Ende März erfolgen.

Wallmann nahm auch Stellung zur Schwierigkeit, vor die die Situation den Verein in Bezug auf die Kaderplanung stellt. Bisher haben die Dragons trotz des Verlustes von vier Spielern zum Saisonende erst einen Neuzugang vorgestellt (Moritz Frenzel, Linkshänder von Oberligist HTV Hemer). „Man muss zweigleisig planen, aber das ist schwierig. Soll man jetzt einen Zweitliga-Spieler buchen, ohne zu wissen, ob man in der 2. Bundesliga spielen wird“, beschreibt Wallmann das Dilemma.

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