Handball

Drachen im ersten Turnierspiel noch ohne Feuer

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Anweisungen von Coach Mark Schmetz (rechts) an David Bleckmann: Die SGSH Dragons zeigten beim Vorbereitungsturnier in Ratingen einige gute Ansätze, in den kommenden Wochen gibt es aber auch noch reichlich zu tun.

Es war ein eher durchwachsener Start in den Reigen der Testspiele für den Handball-Drittligisten SGSH Dragons. Das Team von Mark Schmetz beendete den 6. Sven-Maletzki-Cup in Ratingen am Wochenende trotz der Siege gegen Nordrhein-Regionalligist BTB Aachen (25:17) und gegen die Oberliga-Reserve des VfL Eintracht Hagen (28:23) auf Rang fünf. Dass es für die Drachen nicht zu mehr reichte bei diesem Vorbereitungsturnier, lag an der Niederlage zum Auftakt. Das Viertelfinale gegen den Niederrhein-Oberligisten Borussia Mönchengladbach verloren die Dragons überraschend mit 25:26. Turniersieger wurde der TuS 82 Opladen, der das Finale gegen den Drittliga-Konkurrenten TuS Volmetal mit 33:26 gewann.

Ratingen - In der Halle an der Gothaer Straße in Ratingen, die von den Fans des Nordrhein-Regionalligisten interaktiv.Handball (aus der SG Ratingen, die im Juni noch um den Aufstieg in die 3. Liga kämpfte, wurde nach der Auflösung der Handball-Abteilung des Turnerbundes Ratingen wieder interaktiv.Handball) so gerne als „Höhle der Löwen“ bezeichnet wird, hatte die SGSH am Samstag in ihrem ersten Turnierspiel über 2 x 25 Minuten so ihre liebe Mühe mit den „Fohlen“ vom Niederrhein. Gegen den seit 2020 von Ronny Rogawska trainierten Oberligisten Borussia Mönchengladbach entfachten die Drachen wenig Feuer – und zogen trotz zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führung im zweiten Durchgang knapp den Kürzeren.

Für Trainer Mark Schmetz, der mit seinem 18er-Kader seit etwas mehr als zwei Wochen wieder im Training ist, wegen des verheerenden Hochwassers aber zuletzt „ein paar Tage“ nicht trainieren konnte und in Ratingen auf Kapitän Diehl sowie auf die Torhüter Vukas und Hablowetz verzichten musste, war das Ergebnis zwar zweitrangig, gewünscht hätte sich der Niederländer im ersten Test dennoch ein anderes, nämlich ein aggressiveres Abwehrverhalten. „Es war das erste Spiel der Vorbereitung und es war klar, dass noch nicht alles gut funktionieren wird“, sagte Schmetz, der „ein paar Fehler zu viel“ sah und nichts dagegen gehabt hätte, wenn sein Team in der „Höhle des Löwen“ ein wenig bissiger, emotionaler agiert hätte gegen eine Borussia, die er als „gute Mannschaft“ bezeichnete.

TuS 82 Opladen gewinnt Finale gegen TuS Volmetal

Während die „Fohlen“ durch ihren Überraschungssieg in das Halbfinale einzogen und sich dem Drittligisten TuS 82 Opladen dort 21:27 beugen mussten, ging es für die Dragons weiter mit dem Verlierer-Duell gegen BTB Aachen, das gegen Opladen beim 15:28 chancenlos gewesen war. Und chancenlos blieb die Sieben des Burtscheider Turnerbundes Aachen auch gegen die Dragons. „Im zweiten Spiel hatten wir keine Probleme. Es war eine deutliche Steigerung im Vergleich zum ersten Spiel – auch mit den Emotionen“, befand Schmetz nach dem deutlichen 25:17-Sieg seines Teams, in dem am Samstag im Rückraum noch der verhinderte Brian Gipperich fehlte. Am Sonntag war der Linkshänder im Platzierungsspiel – es ging über nun 2 x 30 Minuten gegen Eintracht Hagen II noch um Rang fünf – mit von der Partie. „Das Spiel war wieder ein Stück besser als das zweite Spiel am Samstag“, urteilte Schmetz nach dem 28:23 gegen die Eintracht-Reserve.

An beiden Tagen wechselte der Niederländer reichlich durch, verpasste auch den Youngstern Dragunski und Börner ordentlich Spielpraxis und fand lobende Worte („Beide haben es gut gemacht.“) für die jungen Torhüter Tjark Döscher und Michal Gorlas. Ante Vukas wird am Montag zurück erwartet, Pius Hablowetz ein paar Tage später.

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