Final-Niederlage gegen den Oberligisten Soester TV

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Mit der SGSH beim Kronen-Cup von Westfalia Hombruch in Dortmund Zweiter: Neuzugang Maciej Dmytruszynski.

DORTMUND -  Vier Siege und eine finale Niederlage: Die Drittliga-Handballer der SG Schalksmühle-Halver belegten am Sonntag beim Kronen-Cup von Westfalia Hombruch in der Sporthalle Renninghausen den zweiten Platz. Das Turnier entschied wie im Vorjahr der ehemalige Oberliga-Rivale der SGSH, Soester TV, für sich. Im Finale behielten die Handballer aus der Bördestadt 12:10 die Oberhand.

Die SGSH musste auf Christian Feldmann, Jan Stuhldreher (beide verletzt), Marc Oberste und Julian Mayer (beide Urlaub) verzichten. Nicht die besten Voraussetzungen – angesichts des Ausfalls von vier etatmäßigen Rückraumspielern stand das Gastspiel in Dortmund vor allem in der Offensive ganz im Zeichen des Improvisierens.

Im ersten Turnierspiel traf das Grasediek-Team auf den Verbandsligisten OSC Dortmund, der am Samstag seine Vorrundengruppe für sich entschieden hatte. Die SGSH-Handballer legten schnell eine 4:1-Führung vor und kamen trotz eines zwischenzeitlichen 5:4 nicht wirklich in Probleme. 13:10 hieß es am Ende für den Favoriten. Auch die zweite Aufgabe des Tages hielt einen Dortmunder Verbandsligisten als Gegner bereit: Borussia Höchsten war zunächst komplett ohne Chance. Nach dem 7:2 ließ die SGSH es allerdings etwas ruhiger angehen, deckte nicht mehr so konsequent und lief auch nicht mehr schnell genug zurück. So stand es auf einmal nur noch 9:8 und 10:9 – am Ende setzte sich die SGSH 12:10 durch.

Das letzte Vorrundenspiel war ein Endspiel um den Gruppensieg. Dem Oberligisten TuS Volmetal hätte angesichts der vorherigen Ergebnisse ein Remis gereicht. Doch die Neff-Schützlinge kamen dafür nicht in Frage. Die Abwehr und ein starker Mareks Skabeikis im Tor waren die Garanten dafür, dass die SGSH nach dem 6:6 bis zum 11:7-Endstand davonzog.

Klarer Halbfinalsieg gegen Wellinghofen

Im Halbfinale wartete als Gegner Landesligist TuS Wellinghofen. Das Team von Henning Becker hatte in der Vorrunde überraschend den Oberligisten HC TuRa Bergkamen ausgeschaltet. Die Partie war trotz einiger unnötiger Gegentore eine klare Sache 16:7 siegte die SGSH und traf damit im Finale wie erwartet auf Vorjahressieger Soester TV – das Lohse-Team hatte im Halbfinale beim 10:6 gegen den TuS Volmetal auch wenig Mühe gehabt.

Und dieser hochmotivierte STV war auch im Endspiel das etwas bessere Team. Der SGSH fehlte jetzt eine gute Torwartleistung, aber auch Konsequenz in der Abwehr und etwas mehr Sicherheit aus dem Rückraum. Beim 6:9 (11.) war die Richtung vorgegeben. Das Favorit stemmte sich zwar gegen die Niederlage, doch die Soester um einen starken Max Loer spielten den Vorsprung souverän zum Turniersieg nach Hause.

Thomas Machatzke

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