Mit offenen Fragen in die Woche des Auftaktes

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Warten auf den Start: Die SGSH-Spieler sind voll fokussiert aufs Hagen-Spiel.

SCHALKSMÜHLE - Der Saisonstart rückt näher, die Spannung steigt. Nach dem 23:18-Sieg am Freitagabend im Testspiel gegen die Bergischen Panther trennen die Handballer der SG Schalksmühle-Halver nur noch vier Trainingseinheiten vom Auftaktmatch gegen den VfL Eintracht Hagen (Samstag, 19.30 Uhr, Halle Mühlenstraße).

Mit der Generalprobe war Trainer Mathias Grasediek alles andere als zufrieden gewesen („Man hat gesehen, dass es mit 50 bis 70 Prozent Leistungsbereitschaft einfach nicht ausreicht...“). Der Blick geht derweil nach vorne. Der Blick richtet sich ganz auf das Hagen-Spiel. Oder doch nicht? „Das Auftaktprogramm ist schwer – man sollte die ersten Wochen als Eingewöhnungsphase sehen“, sagt Grasediek, „danach warten erst die Spiele, die richtig wichtig sind für uns.“

Es ist eine Einschätzung, die der allgemeinen Fokussierung aufs Derby geschuldet ist. Am Freitag war Christian Feldmann erstmals wieder dabei, Daniel Buff lief sich warm. „Alle sind heiß, alle wollen – aber man muss die Jungs bremsen“, sagt Grasediek mit Blick darauf, dass ein zu frühes Mitwirken eine noch längere Pause nach sich ziehen kann, „wir sind breit aufgestellt – das sollten wir nutzen und die Spieler einsetzen, die wirklich fit sind.“

Neben Buff und Feldmann steht der Einsatz von Daniel Krüger und Maciej Dmytruszynski in Frage. Der polnische Neuzugang klagt weiter über Oberschenkelprobleme, würde gegen seinen Ex-Verein aber natürlich gerne mit dabei sein. Bei Daniel Krüger soll in dieser Woche noch einmal geprüft werden, ob – wie es die Bilder zeigen – wirklich ein Band im Sprunggelenk gerissen ist. Sollte dem so sein, müsste der Linksaußen drei Wochen pausieren oder gar operiert werden.

Definitiv nicht dabei gegen Hagen ist Nils Leicht. Nach dem Spiel gegen die Panther gab Mathias Grasediek die Entscheidung bekannt, dass der Youngster ab sofort wieder zu 100 Prozent der Landesliga-Reserve zur Verfügung steht. „Ich bin davon überzeugt, dass Nils vom Talent her die Möglichkeit hat“, sagt Grasediek, „er muss jetzt einfach noch an seiner Athletik arbeiten und für sich entscheiden, ob er wirklich das Maximale herausholen will. Dann könnte es in ein, zwei Jahren reichen.“

Thomas Machatzke

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