Jugendhandball

C-Jugend-Mädchen der HSG verpassen die Oberliga nur hauchdünn

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Nach dem 23:22-Erfolg gegen die HSG Schwerte-Westhofen (Szene) durfte die HSG noch von der Oberliga träumen, am Ende aber reichte es ganz knapp nicht.

Lüdenscheid – Sechs Mannschaften, 15 Spiele und ein gemeinsames Ziel: einen der ersten drei Plätze zu belegen, um sich für die Oberliga zu qualifizieren. Das galt auch für die weibliche C-Jugend der HSG Lüdenscheid um das Trainerteam Sven Müller und Michael Grzybek, die das große Ziel allerdings hauchdünn verpasste.

Zwar wiesen die jungen Bergstädterinnen ebenso wie die TG RE Schwelm und HTV Hemer am Ende hinter Primus SG Iserlohn-Sümmern (10:0) 6:4-Punkte auf, doch im direkten Vergleich, der den Ausschlag gab, zog die HSG den Kürzeren. Die drei Teams hatten jeweils 2:2-Zähler auf ihrem Konto, doch die Tordifferenz in den direkten Vergleichen sprach für Schwelm (+4) und Hemer (-1) und gegen die HSG (-3). 

Begonnen hatte die Runde für das Müller/Grzybek-Team optimal: Die Auftakthürde in Schwelm wurde mit einem 20:17-Sieg recht sicher genommen, es folgte nach dramatischem Verlauf ein 23:22 gegen die HSG Schwerte-Westhofen. Einen ersten Rückschlag gab es dann in Hemer, wo (ungewohnt) geharzt werden durfte. Das kam den Gastgeberinnen zugute, dazu fühlte sich die HSG in der Schlussphase benachteiligt, sodass am Ende ein klare 23:29-Niederlage stand. Unter keinem guten Stern stand Spiel Nummer vier gegen den HV Sundern, der zu diesem Zeitpunkt in der Tabelle schon abgeschlagen war. Bei der HSG gab es gleich drei Corona-Verdachtsfälle, die allesamt nicht hätten eingesetzt werden können. Doch Sundern verzichtete auf die Austragung der Partie, sodass die HSG kampflos die Punkte bekam. 

"Natürlich waren wir erstmal riesig enttäuscht"

Am finalen Spieltag legte dann Schwelm mittags mit einem 28:21 gegen Hemer vor, und das bedeutete für die HSG, dass bei der ungeschlagenen SG Iserlohn-Sümmern zumindest ein Remis her musste, um sich für die Oberliga zu qualifizieren. Doch das Unternehmen schlug fehl, am Ende hatte die SG mit 28:25 die Nase vorn. 

„Natürlich waren wir erst einmal riesig enttäuscht. Letztlich können wir, und da spreche ich für Michael Grzybek mit, aber stolz auf die Mädchen sein. Im Vorfeld hätten wir nicht gedacht, dass wir so gut mithalten können. Aber das hat die Mannschaft in allen Spielen getan. Von daher ist es schade, dass wir es nicht geschafft haben“, resümierte Müller, machte im Rückblick die hohe Niederlage in Hemer als Knackpunkt aus. 

Mittlerweile sind die Köpfe aber wieder oben, soll es nach den Ferien mit Volldampf in der Bezirksligaoberliga (siehe Infokasten) weitergehen. Eine CII ist zudem im Spielbetrieb Kreis Oberberg vertreten, hat dort bereits eine Begegnung absolviert: Gegen die HSG Marienheide/Müllenbach setzte es eine 9:37-Niederlage.

Der HSG-Kader in der Oberliga-Qualifikationsrunde: Lara Stanko, Amelie Lüsebrink – Sinja Kapfer, Johanna Lohre, Jule Pietzner, Imke Kenter, Hannah Lütke-Dartmann, Janina Kling, Sophie Ögrünc, Liv Segrewe, Loe Hübel, Enya Grzybek, Laura Voss, Maja Porowski

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