HSG-Jugendteams noch in der Lernphase

Die HSG-C-Jugend um Marc Plischke hielt bis zur Halbzeit gut mit, offenbarte dann aber konditionelle Probleme. Foto: Krüger

Lüdenscheid  - Das Wochenende stand für die Nachwuchsmannschaften der HSG Lüdenscheid unter keinem guten Stern. Alle drei Partien in den Aufstiegsrunden gingen in der Sporthalle am Raithelplatz verloren.

Von Axel Krüger

C-Jugend-Aufstiegsrunde: HSG Lüdenscheid – JSG Littfe-Heestal 11:26 (8:10): Holger Linde, Trainer des männlichen C-Jugend-Teams der Blau-Gelben, sieht die Teilnahme an der Aufstiegsrunde vor allem als Lernprozess. „Für eine Jungjahrgangs-Mannschaft haben wir es schon ganz gut gemacht“, sagte Linde, der am Mittwoch (18.30 Uhr, Albert-Schweitzer-Gymnasium Plettenberg) mit seinem Team bei der HSV Plettenberg/Werdohl gefordert ist.

Ärger über verworfene Siebenmeter

Gegen Littfe-Heestal hielt seine Sieben 25 Minuten lang mit. „In der zweiten Halbzeit kam ein Loch, weil wir konditionelle Probleme offenbart haben“, gab der Coach zu, der sich zudem über sechs verworfene Siebenmeter ärgerte – wären diese verwandelt worden, hätte das Ergebnis schon erträglicher ausgesehen.

weibliche A-Jugend-Aufstiegsrunde: HSG Lüdenscheid – TVE Netphen 20:37 (12:19): Solange er auf sein Oberliga-erfahrenes Quartett an Altjahrgangs-Spielerinnen bauen konnte, gestaltete die weibliche A-Jugend der HSG das Spiel gegen den favorisierten TVE Netphen offen, bilanzierte Trainer Michael Mühlbauer. „Wir haben am Anfang gut mitgehalten“, sagte er. Als Mühlbauer dann Mitte der ersten Hälfte durchwechselte, zogen die Johannländerinnen direkt auf vier bis fünf Tore davon und bauten den Vorsprung durch konsequent vorgetragenes Tempospiel stetig aus, während sich im Angriff noch Linksaußen Franziska Schmale, die sich auch im Rückraum versuchte, und Kreisläuferin Chantal Schnitzler am meisten für die HSG auszeichneten.

Mühlbauer-Sieben am Dienstag gefordert

Dramatisch sah der Coach die Niederlage aber nicht, verwies vielmehr auf die schwierigen Bedingungen: „Wir haben wegen der Abiturklausuren mehrerer Spielerinnen noch nicht einmal zusammen trainieren können.“ Gegen die HSV Plettenberg/Werdohl können die Kreisstädterinnen am Dienstag (18.30 Uhr, Raithelplatz) Platz zwei und das Weiterkommen auf Bezirksebene zementieren – dank des 20:13-Hinspielsiegs würde selbst eine Niederlage mit sechs Toren Differenz noch reichen.

weibl. B-Jugend-Aufstiegsrunde: HSG Lüdenscheid – TVE Netphen 12:17 (7:9): „Ich bin mächtig stolz auf meine Mädchen“, sagte Barbara Göhr, „weil sie super gekämpft haben.“ Die Trainerin der B-Juniorinnen der Blau-Gelben hatte die Netphenerinnen stärker eingeschätzt, staunte daher nicht schlecht, als Emma Heyen und Co. Mitte des ersten Durchgangs sogar eine Zwei-Tore-Führung vorlegten – auch, weil die Lüdenscheiderinnen in der Abwehr gut arbeiteten und Torhüterin Vanessa Schulz „wie eine Mauer stand“. Nach dem Seitenwechsel leisteten sich die Gastgeberinnen allerdings vermehrt technische Fehler und zu viele Fehlwürfe, so dass die TVE-Sieben doch noch die Punkte vom Raithelplatz entführte.

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